Haus der Heimat
Kulturgeschichte für Baden-Württemberg
Navigation überspringen
  • Über uns
    • Das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
    • Stellenausschreibung
    • Ansprechpartner
    • Kontakt
    • Publikationen
    • Kulturpreise
  • Programm
    • Ausstellung
    • Veranstaltungen
    • Mediathek
    • Vorschau
    • Rückblick
  • Schule und Bildung
    • Schülerwettbewerb
    • Workshops und Projekte
    • Lehrerstudienfahrten und Lehrerfortbildungen
  • Bibliothek
    • Nutzung, Öffnungszeiten
    • Buchtipp des Monats
    • Neuerwerbungen
    • zum Katalog
  • Service
    • Online-Raumbestellung
    • Übersicht Raumbelegung
    • Zuwendungsunterlagen
 
  • facebook
  • youtube
  • instagram
  • Leichte Sprache
  • HdH BW
  • Bibliothek
  • Buchtipp des Monats
  • Buchtipps des Monats - Jahresarchiv

Buchtipp des Monats - Belletristik
Jahresarchiv

  • Belletristik
  • Sachbuch

Buchtipp-Jahresarchive

  • 2026
  • 2025
  • 2024
  • 2023
  • 2022
  • 2021
  • 2020
  • 2019
  • 2018
  • 2017

2022

Dezember 2022
Cover des Romans "Draußen feiern die Leute" von Sven Pfizenmaier

Sven Pfizenmaier

Draußen feiern die Leute
Roman

Ein ganz normales Dorf in Deutschland: in der Mitte ein Kreisel, daneben die Volksbank und im September das alljährliche Zwiebelfest. Aber nicht alle hier können sich dem Dorfgefüge anpassen – Timo, Valerie und Richard sind seit ihrer Geburt Außenseiter. Als allmählich immer mehr junge Leute im ganzen Land spurlos verschwinden und in den Familien große Lücken hinterlassen, machen sie sich auf die Suche nach den Vermissten. Das Leben der drei ist schon immer besonders gewesen, doch sie haben keine Vorstellung davon, was sie mit ihrer Suche lostreten. Ein überbordender, mutiger und schriller Roman über die deutsche Provinz und das Anderssein in einem Umfeld, in dem Anderssein nicht vorgesehen ist.

aspekte Literaturpreis 2022

(Klappentext)

Pressestimmen 

Pfizenmaier erzählt Dorfpossen mit der distanzierten Freude eines Ameisenforschers und filmischem Witz, nimmt aber die doppelte Heimatlosigkeit der Deutschrussen genauso ernst wie das Schuldgefühl der Einsamen und die Verzerrung, die ein jugendlicher Brennglasblick auf Ich, Körper und Außenwelt erzeugt.

Badische Zeitung

Pfizenmaier findet starke, aberwitzige Bilder für die Sorgen der Heranwachsenden. Einfühlsam und humorvoll beschreibt er das Gefühl ihrer körperlichen Entfremdung und ihrer Identitätskrisen.

Kulturtipp

Hinter dem Slapstick [schimmert] eine sehr sensible Auseinandersetzung mit vermeintlich vorgezeichneten Lebensläufen und Vorurteilen durch.

kulturnews

Pfizenmaier besitzt ein feinsinniges Gespür für Rhythmus und Brüche, ebenso wie für ins Absurde geschraubte Pointen. Kein Gramm von biederem Kunsthandwerkfleiß steckt in diesem Buch, vielmehr ist es grundsätzliche Lässigkeit, die es vorantreibt, und seine stilsichere Komik.

Zeit online

Manche Sätze möchte man sich einrahmen.

FAZ

Eckdaten

Pfizenmaier, Sven: Draußen feiern die Leute: Roman.- Zürich: Kein und Aber, 2022. - 339 Seiten. - ISBN: 978-3-0369-5874-3
Quelle : Kein & Aber Verlag

November 2022
Cover des Romans "Kaddisch für Babuschka" von Marina B. Neubert

Marina B.Neubert

Kaddisch für Babuschka
Roman

Spurensuche in Lemberg und ein Roman im Roman
Während der Arbeit an ihrem Roman Mutterstadt, in dem sie ihr Alter Ego Hannah nach Lemberg zu ihrer lange tot geglaubten Großmutter reisen lässt, erreicht die Ich-Erzählerin die Nachricht vom Tod der eigenen Großmutter.
Hals über Kopf steigt sie ins Flugzeug von Berlin nach Lemberg, ihre Heimatstadt, die sie in den 1990er Jahren fluchtartig verlassen hatte. Doch die Flucht gelang ihr nur halb. Je mehr sie versuchte, die Erinnerung an die Kindheit mit ihrer Großmutter zu verdrängen, desto mehr verstrickte sie sich in ein Labyrinth aus Schuld und Sehnsucht.
Vier Tage verbringt sie gemeinsam mit ihren Eltern in der letzten Wohnung der verstorbenen Großmutter, begibt sich auf die Suche nach Spuren, in denen ihr die geliebte, jetzt eigenartig fremd erscheinende Babuschka doch noch begegnen könnte. Sie sucht nach Bruchstücken der eigenen Geschichte.
Ihrer Romanfigur Hannah hingegen gelingt es, ihre Großmutter ausfindig zu machen. Doch auch ihre Begegnung mit der einst dem Vernichtungslager Belzec entkommenen Frau bleibt bruchstückhaft und ein ständiges Ringen um Nähe und Begreifen.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Marina B. Neubert ... hat einen hinreißenden, einfühlsamen und autobiographisch gestimmten Erinnerungsroman geschrieben, eine melancholische Hommage an ihre Großmutter, eine Aufarbeitung der Familiengeschichte, ein Andenken an das untergegangene Judentum in Lemberg und ein Versöhnungsbuch, das die lange Zeit stagnierende Mutter-Tochter-Entfremdung zu lösen scheint.

Wolfgang Schriek, Wostok

Marina B. Neuberts ›Kaddisch für Babuschka‹ ist ein wunderbar melancholischer Familienroman, der in die Vergangenheit nach Lemberg führt.

Volker Blech, Berliner Morgenpost

Der sichtlich autobiografisch geprägte Roman ist schlüssig aufgebaut und perfekt geschrieben, bleibt der Leser doch am Ende mit dem Gefühl der Leere zurück, die für das osteuropäische Judentum in weiten Teilen typisch geworden ist.

Nikoline Hansen, Jüdische Rundschau

Der Roman ›Kaddisch für Babuschka‹ zeigt damit eindrücklich, dass auch in der dritten Generation nach dem Holocaust diese Ereignisse noch ganz wesentlich und grundlegend die (Familien)geschichten der Opfer prägen und ihre Gegenwart bestimmen (können).

Charlotte Kitzinger, holocaustliteratur.de

Die erzählerische Dramaturgie hält die Waage zwischen beklemmenden Passagen und scheinbar Belanglosem - kleine Erzählsegmente und doch ein großer erzählerischer Bogen - ein graziler und zugleich starker, beeindruckender Roman über eine jüdische Familie.

Karl Müller, Chilufim

Eckdaten

Neubert, Marina B.: Kaddisch für Babuschk: Roman. - Berlin: AviVa, 2021. – 192 Seiten. - ISBN: 978-3-932338-70-0
Quelle : AvivA-Verlag

Oktober 2022
Cover des Romans "Nachtbeeren" von Elina Penner

Elina Penner

Nachtbeeren
Roman

In ihrem Debütroman erzählt Elina Penner von Nelli, die als kleines Mädchen als Russlanddeutsche nach Minden kommt. Sie spricht Plautdietsch und isst Tweeback und versucht, in der Provinz und dem neuen deutschen Leben anzukommen. Aber die Geschichten über ihr früheres Leben lassen sie nicht los, und als ihre geliebte Oma stirbt, gerät in Nelli etwas durcheinander. Ihr Mann Kornelius eröffnet ihr, sie für eine andere zu verlassen. Und Nelli ist sich am nächsten Morgen nicht sicher, ob sie ihn nicht aus Versehen umgebracht hat...
Elina Penner erzählt mit Komik und dunklem Humor von einer Gemeinschaft von Menschen, die aneinander festhalten, weil sie nichts anderes haben. Mittendrin eine junge Frau, die zusammenbricht – und ihren eigenen Weg sucht.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Elina Penners „Nachtbeeren“ ist ein tragischer, ein lustiger, ein unterhaltsamer und ein lehrreicher Roman.

Frankfurter Rundschau

Mit Sprachwitz und einem Sinn fürs Absurde erzählt Elina Penner in ihrem zum Teil autobiografischen Debüt von der Suche einer Russlanddeutschen nach ihren Wurzeln und einem Boden, der sie trägt.

Brigitte Woman

Es ist ein sprachliches Vergnügen, wie sie [Elina Penner] Wörter ihrer Muttersprache einstreut.

Zeit Magazin

Vieles vom Vokabular, von den Gebräuchen und Glaubenssätzen wird im Buch beiläufig erklärt, manches auch nicht. Das geht nie zu Lasten der Verständlichkeit, erzeugt aber beim nicht eingeweihten Leser ein fasziniertes Befremden. Das dass genau so gewollt, erweist sich schon in den allerersten Sätzen.           

WDR5 Scala

Ein ungewöhnliches Debüt. Sie schafft unvergessliche Charaktere und unvergleichliche Szenen, fein austariert zwischen zarter Tragik und dunkler Komik.

Emotion

Immer lustig und gefährlich zugleich. Elina Penner hält uns in stetiger Spannung, was als nächstes passiert, immer zwischen Schock, Lachen und tiefer Rührung. Ein bittersüßes Debüt.

Christian Dittloff

Ein Roman über eine junge Frau, die ihren eigenen Weg geht – schräg, dunkel und so gut.

Laura Karasek

Eckdaten

Elina Penner: Nachtbeeren: Roman. - Berlin: Aufbau Verlag, 2022. - 248 Seiten. - ISBN 978-3-351-03936-3
Quelle : Aufbau Verlage

September 2022
Cover des Romans "Vergiss kein einziges Wort" von Dörthe Binkert

Dörthe Binkert

Vergiss kein einziges Wort
Roman

In den Geschichten von Martha, Maria und Magda im schlesischen Gleiwitz spiegelt sich die Geschichte einer Grenzregion wider: die Geschicke von Deutschen, Polen und Tschechen, Christen und Juden, die liebten und hassten, Familien gründeten und einander verließen, vertrieben wurden und sich wiederbegegneten. Gekonnt spannt Dörthe Binkert den großen Bogen von den 20er- bis zu den ausgehenden 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Mit viel Einfühlungsvermögen zeichnet sie das Porträt einer Zeit und einer Region, in der Freude und Leid nur einen Wimpernschlag voneinander entfernt waren.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Sie macht Geschichtswissen an menschlichen Schicksalen erlebbar, greifbar und begreifbar.

Ute Krebs, Freie Presse

Die fesselnde Geschichte einer schlesischen Familie, die von starken Frauen getragen wird, und verwoben ist mit der dramatischen Geschichte (Ober-)Schlesiens, ist ebenso lehrreich wie packend.

Freiburger Wochenbericht

Mit viel Gespür und noch mehr Herzblut zeichnet sie das Porträt einer Zeit und einer Region, in der Freude und Leid nur einen Wimpernschlag voneinander entfernt waren.

Passauer Neue Presse

Die Autorin spannt gekonnt den Bogen von den 20er- bis zu den ausgehenden 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts - ein fesselndes Zeitporträt.

Doris Wassermann, Westfalen-Blatt

Eckdaten

Dörthe Binkert: Vergiss kein einziges Wort: Roman. - dtv, 2020. - ISBN: 978-3-423-26280-4
Quelle: www.dtv.de

August 2022
Cover der Biografie "Einsame Weltreise" von Alma M. Karlin

Alma M. Karlin

Einsame Weltreise

'Es war eine ungemein stürmische Zeit, zu der Leute ohne Entzündung der Einbildungsnerven wohl zu Hause geblieben wären.'

Am 24.11.1919 bricht Alma Karlin zu ihrer Weltreise auf, die sie in den folgenden acht Jahren durch fünf Kontinente führen sollte.

Durch ihre Reiseerlebnisbücher, die sie nach ihrer Heimkehr nach Cilli (slowenisch Celje) verfasst, wird sie zu einer der berühmtesten und meistbewunderten europäischen Reiseschriftstellerinnen.
In »Einsame Weltreise« beschreibt Karlin die ersten vier Jahren ihrer Weltumrundung. Von Europa aus fährt sie – ihre Schreibmaschine »Erika« im Gepäck – nach Südamerika, von dort über Kalifornien und Hawaii nach Japan, dem erklärten Ziel ihrer Reise, und weiter nach China.
Im Gegensatz zu anderen Reisenden hat sie kein Vermögen, aus dem sie ihre Reise finanzieren könnte; sie arbeitet unterwegs als Dolmetscherin und Sprachlehrerin und lebt in einfachen Unterkünften abseits der damals für Europäer_innen üblichen Ziele. Ihr ironisch-kritischer Ton und ihr Blick für den Alltag und die sozialen Gefüge der von ihr besuchten Länder zeichnen Karlins Reisebuch aus.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Diese Expedition ins Ungewisse genau einhundert Jahre nach Karlins Einschiffung in Genua nacherleben zu können, bedeutet nicht weniger als ein Lektüreglück.

Katrin Hillgruber, Deutschlandfunk

Karlin schreibt in leichtem, plastischem, oft selbstironischem, aber nie beschönigendem Ton über Naturbeobachtungen, über Menschen, denen sie begegnet, und über die Faszination für alles Neue.

Annina Bachmeier, taz

Es ist eine historische Schatzsuche, dieses Buch zu lesen.

Katharina Döbler, rbb Kultur

Ihre unterhaltsamen, oft ironischen Schilderungen machten Karlin später zu einer der meistgelesenen Reiseautorinnen in Europa (...). Fantasievoll beschrieb sie ihre Eindrücke von Menschen, Städten und exotischen Landschaften.

Corina Kolbe, Spiegel Online

Dass sie ohne finanzielle Absicherung reist, ohne Begleitung, oft dem Tod nahekommt und trotzdem, voller Wissensdurst, weiterzieht, macht Alma Karlin zu einer Art Free Solo Ikone unter den Weltreisenden, damals wie heute.

Marija Bakker, wdr5

Dieses Buch habe ich richtig gerne gelesen (…), weil die Frau wirklich so gut schreibt, für mich in einer Klasse (mit) Tucholsky und Polgar – da muss man sie etwa ansiedeln – farbig, detalliert, eine eigene Sprech- und Sprachhaltung – wunderbar!

Ferdinand Quante, wdr5

Sie zahlt keinen geringen Preis für ihre Extravaganz und die Verweigerung des Pauschaltourismus.

Jamal Tuschick, der Freitag

Eine alleinreisende Frau war 1919 in vielerlei Hinsicht ein Unikum. Nicht nur das macht die Berichte der Alma M. Karlin zum Vergnügen. (...) Wie gut, dass ihre Bücher nun wieder zu lesen sind.

Barbara Schaefer, mare

Sie war eine Pionierin und ihr Buch liest sich immer noch wie frisch geschrieben.

Mario Pschera, neues deutschland

Eckdaten

Karlin, Alma M.: Einsame Weltreise. Herausgegeben von Jerneja Jezernik. Einführung von Britta Jürgs. - Berlin:  Verlag AvivA, 2022. – 400 Seiten. -  ISBN-978-3-932338-75-5
Quelle: www.aviva-verlag.de

Juli 2022
Cover des Romans "Meine Freundin Lotte" von Anne Stern

Anne Stern

Meine Freundin Lotte
Roman

Berlin, 1921: Lotte Laserstein will Malerin werden. Aber die Tore der Kunstakademie haben sich für Frauen gerade erst geöffnet. Und Lotte muss kämpfen – gegen die Ressentiments männlicher Lehrer und Kritiker und für ihre Leidenschaft, die Malerei. In der jungen Fotografin Traute findet sie eine Seelenverwandte, denn Traute ist mit ihrem Typus der Neuen Frau und ihrer Begeisterung für die Kunst das perfekte Modell für Lotte. Eine ganz besondere Beziehung entsteht. Bis die politische Situation in Deutschland für jüdische Künstlerinnen immer unerträglicher wird und Lotte schließlich fliehen muss.
Kalmar, 1961: Es ist ein warmer Altweibersommer in Südschweden, den Lotte Laserstein und Traute Rose zusammen verbringen. Doch Vorwürfe und Missklang hängen zwischen ihnen, und schon bald brechen alte Wunden auf. Plötzlich können die beiden Frauen den drängenden Fragen nicht mehr entkommen. Sie müssen sich ihrer Vergangenheit stellen, in der es für sie einst um alles oder nichts ging – als Künstlerinnen und als Freundinnen.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Ein Roman über zwei starke Frauen, ihre Beziehung und Freundschaft, über Kunst und die Kunst stark zu sein.

Antenne Saar

Die Berliner Autorin Anne Stern erzählt berührend von der jüdischen Malerin Lotte Laserstein und deren Kunstgefährtin Traute Rose ... Der Roman zeichnet in einer bildhaften und zugleich angenehm lakonischen Sprache eine von dramatischen Umständen geprägte Verbindung. Mal erzählt das sanfte Modell, mal die herbe, oft ruppige Malerin selbst.

Ingeborg Ruthe, Berliner Zeitung

Ein wirklich beeindruckender Roman.

RBB Fernsehen "ZIBB"

Ein feinsinniges Porträt zweier Künstlerinnen.

buchsichten.de

Anne Stern hat für beide Frauen eine eigene Stimme gefunden und ihnen ein literarisches Denkmal gesetzt.  

NDR Kultur "Neue Bücher"

Ein eindrücklicher Roman, der auf das faszinierende Leben einer bemerkenswerten Künstlerin blickt, zugleich aber auch von der prekären Arbeitssituation freischaffender Künstlerinnen und Künstler erzählt, vom männlich dominierten Kunstbetrieb und der zunehmenden Ächtung jüdischer Menschen, die bereits vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten spürbar war.  

Mein Viertel Stadtmagazin (mein/4)

Anne Stern versteht es fesselnd und einfühlsam zu erzählen. Ein literarisches Denkmal für zwei starke Frauen.

Ruhr Nachrichten

Eckdaten

Anne Stern: Meine Freundin Lotte Roman. Hamburg, Rowohlt, 2022. – 364 Seiten. - ISBN 9783463000268
Quelle : Rowolth-Verlag

Juni 2022
Cover des Romans "Sommernächte" von Aaron Appelfeld

Aharon Appelfeld

Sommernächte
Roman

Mitten im Zweiten Weltkrieg: Der elfjährige Michael bleibt auf der Flucht bei Sergei zurück, einem Freund seines Vaters. Der ukrainische Veteran zieht als Landstreicher umher, seit er sein Augenlicht verloren hat. Doch Sergei kümmert sich um den Jungen, nun Janek genannt. Er bringt ihm alles bei, was er weiß, auch, wie man sein eigenes Leben schützt, mit Angst, Hunger und Kälte lebt. Sie ziehen von Dorf zu Dorf, müssen sich durchschlagen, werden von Bauern angegriffen. Doch zusammen überstehen der Junge und der alte Mann jede Gefahr, und sie erleben auch Freuden – Janek träumt von einem Mädchen, eine zarte Liebe. Auf ihrem Weg durch Nacht und Wälder lernen sie, mit der Vergangenheit umzugehen, ohne sich von ihr überwältigen zu lassen, Janek vom Judenhass, den er erleben musste, Sergei von der Erinnerung an eine Frau, die er einst liebte und verließ.

Einer der letzten großen Romane aus dem Alterswerk Aharon Appelfelds. Über eine Reise voller Schrecken und Abenteuer, über Freundschaft und Nähe und darüber, wie man allem Dunklen trotzt, so mitreißend wie eindringlich erzählt. Ein Junge, ein alter Mann – eine Lebensreise.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Aharon Appelfeld gehört zu den großen Humanisten, denen die Jahre des Todes zu einer Lehrzeit des Lebens geworden sind ... eine Bildungsreise der besonderen Art.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Januar 2022

Ein reifes Stück aus der erschreckend wachen und zeitlosen Literatur Aharon Appelfelds.

Neue Zürcher Zeitung, 16. Februar 2022

Appelfeld hat für diese Parabel über die Menschlichkeit eine strenge und sehr melodiöse Sprache gefunden ... An Franz Kafka erinnert der Ton mitunter.

Berliner Zeitung, 17. Februar 2022

Hier zeigt sich noch einmal die literarische Kraft dieses Ausnahmeautors.  

Deutschlandfunk Kultur, 15. Februar 2022

Der illusionslose und doch grundgütige Aharon Appelfeld hat diese Welt weit mehr als nur ein klein wenig besser gemacht.

Jüdische Allgemeine, 10. Februar 2022

Sehr dicht und in fast nüchterner Sprache nimmt er seine Leser mit auf diese Wanderung, die trotz allem eine Botschaft für das Leben ist.

Neue Presse, 8. Februar 2022

'Sommernächte' … liest sich wie ein philosophisches Bekenntnis. Wie eine Legende von tiefer Trauer und tiefer Demut getragen. Am Ende erweist sich der Roman als Requiem auf eine untergegangene Welt.

Saarländischer Rundfunk SR 2, 7. Februar 2022

Die einfachsten Einsichten sind oft die tiefsten. Und Aharon Appelfeld findet klare Bilder dafür sowie eine schöne, schlichte Sprache. Und natürlich ist der Roman auch ein Gleichnis: über das Leben.

NDR Kultur "Neue Bücher", 27. Januar 2022

Appelfelds Romane sind Oden an das Leben, getränkt vom Willen, sich nicht unterkriegen zu lassen.

Süddeutsche Zeitung

Mit diesem bezaubernden Roman über das Heranwachsen hilft uns Aharon Appelfeld, dessen Kindheit jener Janeks ähnelt, das Leben zu verstehen. Was kann man mehr von der Literatur verlangen?

Livres Hebdo

Eckdaten

Appelfeld, Aharon: Sommernächte: Roman / Aus dem Hebräischen von Gundula Schiffer.- Berlin: Rowohlt, 2022. – 221 Seiten .- ISBN 9783737101240

Quelle : rowohlt.de

Mai 2022
Cover des Romans "Wo die Hunde in drei Sprachen bellen" von Ioana Parvulescu

Ioana Pârvulescu

Wo die Hunde in drei Sprachen bellen
Roman

Das Tor ist der Mund, die Fenster sind die Augen – in der Vorstellung der kleinen Ana bekommt das Haus in der einstmaligen Johannisgasse im siebenbürgischen Kronstadt ein Gesicht, hat Gedanken und Gefühle. Zwei Erdbeben, zwei Weltkriege und einen Bombenangriff hat es heldenhaft überlebt und das Verschwinden seiner „Geschwister“ vis-à-vis auf Kosten eines Plattenbauhotels. Von den Bewohnern dieses Hauses über mehrere Generationen und mit mehreren Nationalitäten erzählt die gebürtige Kronstädterin Ioana Pȃrvulescu in ihrem ersten auf Deutsch veröffentlichtem Roman, dem es spielerisch gelingt, eine freudlose Zeit in einem permanenten Glanz erscheinen zu lassen.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Beiläufig und mit bezaubernder Leichtigkeit erzählt hier eine rumänische Autorin von der Geschichte und der Vergänglichkeit des multikulturellen Lebens in einer Stadt, die einst ein Zentrum siebenbürgisch-sächsischen Lebens war. Ein wunderbarer Roman ist Pârvulescu da gelungen, durch den man gehen kann wie durch ein literarisches Stadtmuseum.

Mirko Schwanitz, BR Diwan

Mit Witz und Intelligenz, sinnlicher Prägnanz und vor allem mit Wärme konterkariert Pârvulescu poetische Kindheitserinnerungen der sechziger Jahre auf versteckt sarkastische Weise mit der historischen Wirklichkeit des Kommunismus.

Jan Koneffke, Neue Zürcher Zeitung

Von Seite zu Seite empfindet man mehr Vergnügen beim Lesen dieses Buches, wachsen einem die Menschen, von denen es erzählt, enger ans Herz. Man möchte mit ihnen wohnen in diesem großen, alten Haus im siebenbürgischen Brasov (Kronstadt).

Jutta Czeguhn, Süddeutsche Zeitung

Auch die Wörter selbst rutschten in Kronstadt von einer Sprache in die andere, mit hoher Geschwindigkeit und Grazie, als trügen sie Schlittschuhe…

Doris Roth, Siebenbürgische Zeitung

Eckdaten

Ioana Pârvulescu: Wo die Hunde in drei Sprachen bellen: Roman. Aus dem Rumänischen von Georg Aescht. - München: Hanser Literaturverlage, 2021. – 360 Seiten. – ISBN 9783552072282

Quelle : Hanser Literaturverlage

April 2022
Cover der Erzählung "Der Beamte sagte" von Herta Müller

Herta Müller

Der Beamte sagte
Erzählung

Herta Müller erfindet eine neue literarische Form des Erzählens. Eine Geschichte in Collagen. Gezeigt werden Szenen im Auffanglager einer deutschen Kleinstadt. Einer der Beamten in der Erzählung ist ein gewisser Herr Fröhlich von der Prüfstelle B. Er kann es mit den berühmtesten Vorbildern seiner Art aufnehmen. Ein anderer breitet bei jeder Begegnung die Arme aus wie ein Vogel und sagt Oh, Oh, Oh. Aberwitzige Gespräche mit ihnen werden zu einem unfreiwillig komischen Schlagabtausch. Ihrer Ablehnung und Ahnungslosigkeit steht die Frage gegenüber, ob man nicht gerade durch Ehrlichkeit suspekt wird. Ist die eigene Biografie die Summe des Erlebten oder wird sie vor den Beamten zu einem Panoptikum der Tristesse und Ironie? Und dann ist da das Heimweh der Geflohenen, das immer größer wird und an den Himmel anwächst. Meisterlich versteht es Herta Müller, Bilder dafür zu finden, wie sich Ohnmacht anfühlt und was Willkür anrichtet. Sie sind rätselhaft, abgründig, manchmal auch komisch und immer hochpoetisch.

(Klappentext)

Pressestimmen 

[Herta Müllers Poesie ist] eine Poesie, die die Grenzen der herkömmlichen Dichtung überschreitet und eine neue Gattung bildet: die Herta Müller-De-Kompositions-Wort-Bild-Poesie, in der die alten Wörter und Bilder zerstört, neu zusammengesetzt, dabei aber in einer künstlerischen Form aufgehoben und bewahrt werden.

Ruthard Stäblein, Deutschlandfunk Büchermarkt, 04.10.21

Aus schnell durchlaufenden Einzelbildern entsteht ein mitreißender Wörterfilm.

Herbert Wiesner, Die Welt, 29.09.21

Jede Collage ist zart komponiert, und erzählt doch gleichzeitig vom Schmerz und von der Angst der Exilantin.

Christina Harthauer, SWR2 lesenswert, 22.08.21

[E]in Buch aus 156 einzelnen Kunstwerken[, das einen] Kontrapunkt zu einem leicht konsumierbaren Erzählfluss [setzt.] Auf engstem Raum zieht Herta Müller alle Register: Beißende Ironie und stille Trauer, Träume und realistische Details […], der Schnee, der Himmel und das Heimweh leuchten schmerzlich aus dieser Erzählung, die sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, in einem Zug gelesen zu werden – das Eigengewicht der Wörter, Sätze und Bilder ist zu stark.

Cornelius Hell, Die Presse, 21.08.21

Eckdaten

Müller, Herta: Der Beamte sagte. Erzählung. Berlin Hanser Verlag, 2021.- 164 Seiten. - ISBN 978-3-446-27082-4
Quelle : Hanser Literaturverlage

März 2022
Cover des Romans Stay away from Gretchen von Susanne Abel

Susanne Abel

Stay away from Gretchen: eine unmögliche Liebe
Roman

Der bekannte Kölner Nachrichtenmoderator Tom Monderath macht sich Sorgen um seine 84-jährige Mutter Greta, die immer mehr vergisst. Als die Diagnose Demenz im Raum steht ist Tom entsetzt. Was anfangs ärgerlich für sein scheinbar so perfektes Leben ist, wird unerwartet zu einem Geschenk. Erstmals erzählt Greta aus ihrem Leben – von ihrer Kindheit in Preußisch Eylau mit den geliebten Großeltern, der Flucht aus Ostpreußen vor den russischen Soldaten im eisigen Winter, der Sehnsucht nach dem verschollenen Vater, ihren Erfolgen auf dem Schwarzmarkt in Heidelberg und ihrer Begegnung mit dem GI Robert Cooper. Als Tom jedoch auf das Foto eines kleinen Mädchens mit dunkler Haut stößt, verstummt Greta. Ist all das der Schlüssel um Gretas Traurigkeit zu verstehen, die auch Toms Kindheit überschattet hat? Zum ersten Mal beginnt Tom, sich eingehender mit der Vergangenheit seiner Mutter zu befassen. Als Tom auf Briefe und Bilder aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg stößt, kommt er einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur. Wer ist das kleine Mädchen auf dem Foto, das Greta wie einen Schatz hütet? Mehr und mehr erkennt Tom, dass auch sein Lebensglück mit der Vergangenheit seiner Mutter verknüpft ist.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Grandios, packend und absolut glaubwürdig. Dieses Buch legt man erst aus der Hand, wenn man es ausgelesen hat.

WDR 5, Bücher

Dieser gut konstruierte Roman (…) erinnert daran, wie lang der Weg aus einem von Rassismus und Bigotterie geprägten Nachkriegsdeutschland war und welche Wegstrecke zu einer gerechteren Gesellschaft noch vor uns liegt.

Denis Scheck, ARD

›Stay away from Gretchen‹ erzählt die grosse Geschichte von Krieg, Flucht und Liebe.

Michel Wassner, Obersee Nachrichten

Susanne Abels ›Stay away from Gretchen‹ ist ein zutiefst berührender Roman über Liebe, Krieg – und das Glück, die eigene Vergangenheit kennenzulernen.

Freundin, Leseträume

Eckdaten

Susanne Abel: Stay away from Gretchen – Eine unmögliche Liebe. Roman. - München: dtv Belletristik, 2021.- 526 Seiten. - ISBN 978-3-423-28259-8
Quelle : Verlag

Februar 2022
Cover des Romans Meine kleine Großmutter und Mr. Thusday von Tanja Langer

Tanja Langer

Meine kleine Großmutter & Mr. Thursday oder Die Erfindung der Erinnerung
Roman

Ich habe meine Großmutter gekannt, aber ich wusste nicht, dass sie es war.

Linda, Übersetzerin aus dem Persischen, lässt sich gern von ihren Träumen lenken, und so findet sie sich eines Tages in Lüneburg wieder: Dort lebte ihre kaum gekannte Großmutter Ida unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, geflohen aus Oberschlesien, verwitwet, mit fünf Kindern. Knapp eineinhalb Meter groß, arbeitete sie für den »Direktor des englischen Kinos«. Dieser Halbsatz entzündet Lindas Phantasie, und schon ist sie mitten in der Zeit der britischen Besatzung, von 1945 bis 1949: Ida verliert ihren Mann, Ida schrubbt Wäsche für die Tommys, und Ida begegnet Mr. Thursday. Sie fängt bei ihm im »Astra Cinema« an und merkt vor lauter Begeisterung für die Filme kaum, dass er sich in sie verliebt … Das Kino wird zum Gegenbild für die raue Wirklichkeit, durch die Ida und ihre kleine Rasselbande sich als »Flüchter« durchboxen, mit Einfallsreichtum, der Kraft der Träume und der Liebe, die sie verbindet. Indem Linda aus Sehnsucht nach der Großmutter, die sie nicht hatte, zu deren Erzählerin wird, verändert sie sich selbst – und erzählt noch dazu die Geschichte einer ganzen Epoche.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Durch die Lupe der Schriftstellerin werden die Personen groß und einzigartig. Das prachtvolle Spektrum menschlicher Empfindungen geht mit prägnant gezeichneten Aussagen einher.

Cornelia Ohst, Marbacher Zeitung

Dieses wunderschön gestaltete Buch hat bei mir nicht nur mit Vorurteilen aufgeräumt, sondern zeugt auch von Toleranz, Mut und Stärke, und es hat sich ohne Mühe dank seiner unglaublich starken – wenn auch kleinen – HeldinDieses wunderschön gestaltete Buch hat bei mir nicht nur mit Vorurteilen aufgeräumt, sondern zeugt auch von Toleranz, Mut und Stärke, und es hat sich ohne Mühe dank seiner unglaublich starken – wenn auch kleinen – Heldin Ida ruckzuck in mein Herz geschrieben! Einfach nur toll!

Tatjana Mayeres, Alliteratus

Ein bewegender Roman, der als spannende Spurensuche und anrührende Lebensgeschichte zugleich in den Bann zieht.

Beatrice le Coutre-Bick, Literaturhäuser Niedersachsen

Tanja Langer hat bemerkenswert viel zeitgeschichtliches Kolorit in ihren Roman geholt, sehr konkret, anschaulich, sinnlich.

Sächsische Zeitung

Die Geschichte einer starken Frau im Nachkriegsdeutschland ist fesselnd erzählt und enthält – sicherlich nicht unbeabsichtigt – starke Gegenwartsbezüge.

ekz Informationsdienst

Eckdaten

Tanja Langer: Meine kleine Großmutter & Mr Thursday oder Die Erfindung der Erinnerung.- Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019. – 415 Seiten. - ISBN 978-3-96311-181-5

Quelle : Verlag

Januar 2022
Cover des Romans Reise nach Maine von Matthias Nawrat

Matthias Nawrat

Reise nach Maine
Roman

Ein Mann – er ist Schriftsteller von Beruf, nachdenklich und ein wenig konfliktscheu – will die USA bereisen. Zunächst nach New York City, dann weiter Richtung Maine. An seiner Seite eine meinungsstarke Osteuropäerin, die seit dreißig Jahren im Fränkischen zu Hause ist: seine Mutter.
Von Beginn an liegt ein Schatten auf der Unternehmung: Donald Trump ist seit kurzem Präsident der angeschlagenen Nation, und Celina hat ihrem Sohn kurz vor der Abreise eröffnet, dass sie, anstatt die zweite Reisewoche bei einem Jugendfreund in Texas zu verbringen, die ganze Zeit mit ihm zusammenbleiben wird. Dann hat sie auch noch einen Unfall. Mit gebrochener Nase und zwei blauschwarzen Veilchen zieht sie überall die Aufmerksamkeit wohlmeinender Fremder auf sich.
Der leise Ärger des Sohnes wird zunächst von Sorge überlagert. Auf der Autoreise an die Küste Neuenglands aber beginnt ein Konflikt aufzubrechen, der viel darüber verrät, wie Männer mit Frauen, wie Mütter mit Söhnen sprechen, ein Konflikt, der nicht nur das Leben der beiden und ihr Verhältnis zueinander prägt. Davon erzählt Matthias Nawrat in sehr komischen, fein austarierten Szenen – von den Ansichten und Einsichten einer Reise nach Maine. Immer im Hintergrund: America the beautiful, der derangierte Sehnsuchtsort.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Unter der schimmernden Sprache liegen heimliche Abgründe. Wenn man sich am Ende fragt, ob überhaupt etwas passiert ist, merkt man, dass im Grunde alles passiert ist, was unter Menschen passieren kann.

Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 26. Juli 2021

Spektakulär unspektakulär, wie Matthias Nawrat auf etwas mehr als zweihundert Seiten diese schwierige Beziehung schildert, die Biografie der Mutter erzählt, Akademikerin in Polen, in Deutschland dann erst mal Putzfrau, beschreibt, wie der Icherzähler hin- und hergerissen zwischen Sorge und Ärger die Distanz mal vergrößert, dann verkleinert, und wie er dabei en passant Landschaft und Menschen porträtiert.

Augsburger Allgemeine Zeitung, 22. September 2021

Es sind die unter der Oberfläche liegenden, oft unausgesprochenen Emotionen, die diesen ruhig erzählten, mal nachdenklichen, mal unterhaltsamen Roman prägen: Die Reise von Mutter und Sohn ist auch ein Experiment einer Beziehung und ein Stück Selbsterkenntnis.

Eva Krafczyk, Aachener Zeitung, 6. September 2021

Ein wunderschönes, kluges und komisches Roadmovie über Mütter und Söhne.

Stern, 5. August 2021

Absurde Dialoge ... stille Vorwürfe ... sehr humorvoll und sehr präzise erzählt ... Das ist große Literatur.

Katrin Schumacher, MDR Kultur, 23. Juli 2021

Ein famoser Roman. Humorvoll und genau beschreibt er die ritualisierten Reibereien zwischen Mutter und Sohn und die Vergeblichkeit, aus ihren Rollen aussteigen zu können.

Andrea Gerk, NDR Kultur "Neue Bücher", 21. Juli 2021

Matthias Nawrat erzählt mit feinem Gespür von Lebensgeschichten, die man hinter sich lassen kann, um einen neuen Weg einzuschlagen ... Mit «Reise nach Maine» bestätigt er den ausgezeichneten Ruf, den er sich seit seinem Debüt 2012 erschrieben hat.

Claudia Cosmo, WDR 5 "Lesefrucht", 24. Juli 2021

Eckdaten

Nawrat, Matthias: Reise nach Maine: Roman. - Hamburg: Rowohlt, 2021.- ISBN 9783498002312

Quelle : Rowolth Verlag

Buchtipp-Jahresarchive

  • 2026
  • 2025
  • 2024
  • 2023
  • 2022
  • 2021
  • 2020
  • 2019
  • 2018
  • 2017

Newsletter

Bitte informieren Sie mich/uns per E-Mail über das Programm des Hauses der Heimat des Landes Baden-Württemberg.

Newsletter per Post

Gerne können Sie hier auch die Zustellung unserer Programminformationen (Flyer) per Post abonnieren.

Bitte addieren Sie 7 und 8.

Der Versand unserer Newsletter erfolgt ohne Drittanbieter. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an uns übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die Datenschutzbestimmungen.

Themenübersicht
Navigation überspringen
  • Über uns
    • Das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
    • Stellenausschreibung
    • Ansprechpartner
    • Kontakt
    • Publikationen
    • Kulturpreise
  • Programm
    • Ausstellung
    • Veranstaltungen
    • Mediathek
    • Vorschau
    • Rückblick
  • Schule und Bildung
    • Schülerwettbewerb
    • Workshops und Projekte
    • Lehrerstudienfahrten und Lehrerfortbildungen
  • Bibliothek
    • Nutzung, Öffnungszeiten
    • Buchtipp des Monats
    • Neuerwerbungen
    • zum Katalog
  • Service
    • Online-Raumbestellung
    • Übersicht Raumbelegung
    • Zuwendungsunterlagen
 
Navigation überspringen
  • Sitemap
  • Barrierefreiheit
  • Leichte Sprache
  • Datenschutz
  • Nutzungskonzept für Soziale Medien
  • Impressum
  • E-Rechnung