Haus der Heimat
Kulturgeschichte für Baden-Württemberg
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2018

Dezember 2018

Sofia Andruchowytsch

Der Papierjunge
Roman

Aus dem Ukrainischen übersetzt von Maria Weissenböck

 

Ein Buch wie eine Wunderkammer: "Der Papierjunge" erweckt eine vergangene Epoche zum Leben und erzählt von Verstrickung, Hingabe und Verrat.

Stanislau um 1900: eine galizische Kleinstadt am Rande der Monarchie. Adelja und Stefa, „miteinander verflochten wie die Stämme zweier Bäume“, einander stützend, einander die Luft zum Atmen nehmend, wachsen gemeinsam auf. Als Adelja den Steinmetz Petro heiratet, wird aus der engen Verstrickung ein Dreieck, aus dem Stefa sich vergeblich zu befreien trachtet. Und als der Magier Torn mit seinem Zirkus die Stadt besucht, taucht plötzlich der engelsgleiche Junge Felix in Petros Werkstatt auf – ein kleiner Schlangenmensch, sprachlos, biegsam und brüchig wie Papier. „Der Papierjunge“ bietet mehr als ein dichtes, mit sinnlichen Eindrücken und Details gesättigtes Bild einer Epoche, es ist eine drängend erzählte Geschichte von Liebe und Verrat.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Mit ihrer ausdrucksstarken Sprache zeichnet sie ein lebendiges Bild einer vergangenen Zeit voller gesellschaftlicher Zwänge, in der die Träume an der Realität scheitern. Ein Schicksalsroman, der nahegeht und berührt.

Michaela Grames, FRISCH GEWAGT

Mit ihrem historischen Galizien-Roman „Der Papierjunge“ hat Sofia Andruchowytsch ein kleines Meisterwerk vorgelegt.

Florian Baranyi, FALTER

Dass man Sofias Andruchowytschs Vorstellung gerne folgt, liegt an der Spannung und den bildstarken Szenen ihres Romans. Die Kulisse ist historisch, die Gefühle sind modern und die Spielfiguren wollen aus dem engen Korsett ihrer Rollen ausbrechen.

Natascha Freundel, NDR KULTUR

Die junge Ukrainerin Sofia Andruchowytsch spielt in ihrem historischen Galizien-Roman „Der Papierjunge“ meisterhaft mit Illusion und Wirklichkeit.

Karin Liebl, WELT DER FRAU

…eine, mit zarten mystischen Elementen bereicherte, sonderbare Liebesgeschichte. (…) Andruchowytsch lässt, indem sie ihre Personen in das Stanislau (heute IwanoFrankiwsk) des Jahres 1900 setzt, eindrucksvoll ein poetisches wie unsentimentales und, trotz des im Zusammenhang mit Galizien regelmäßig beschworenen Schlammes, farbenreiches Bild vom äußersten Rand des vergleichsweise fröhlichen kakanischen Völkerkerkers entstehen.

Bernadette Lietzow, TIROLER NACHRICHTEN

Magisch ist die Sprache, mit der Andruchowytsch Bilder evoziert, die Gemälden von Gustave Moreau oder Michail Alexandrowitsch Wrubel gleichen.

Susanne Rikl, KOMMBUCH

Die exzellente Übersetzung von Maria Weissenböck zeigt, dass dieser Roman über eine Sprache für die Atmosphäre einer vergangenen Welt ebenso verfügt wie für nüchterne Reflexionen oder religiöse Fantasien. Das derzeitige politisch bedingte Interesse an der Ukraine trägt sicher auch entscheidend dazu bei, dass der Roman von Sofia Andruchowytsch gerade in mehrere Sprachen übersetzt wird. „Der Papierjunge“ rechtfertigt das aber auch durch seine literarische Qualität und überzeugt durch die bewegende Verschränkung der Darstellung eines Individuums und einer Epoche und durch die Kongruenz von Stoff und Sprache.

Cornelius Hell, Ö1, EX LIBRIS

Ein Roman voller Impressionen, Gerüche und Magie, der einen so vollkommen in den Bann zieht, dass man Gefahr läuft, der trügerischen Illusion seiner Bilder zu verfallen.

Susanne Rikl, GUTE-BUECHER-LESEN.DE

Ein lesenswerter, viel beachteter, sozialgeschichtlich interessanter Roman.

Helmer Passon, BUCHPROFILE/MEDIENPROFILE

Dieses tiefgehende wunderbare Buch, dessen unaufgeregte, klare und anmutige Sprache beunruhigt und berührt, dessen feinsinniger Blick für Details und Wesentliches auffällt, ist besonders - ist zart und gewaltig.

Ines Hickmann, DREHPUNKT KULTUR

Überaus sinnlich und poetisch erzählt Sofia Andruchowytsch…

WDR, Mosaik

Eindringlich und detailreich erweckt Sofia Andruchowytsch eine vergangene Epoche zum Leben mit ihren Farben und Formen, Geräuschen und Gerüchen bis hin zu kulinarischen Details.

Moses Fendel, WDR 3

Die historische Kulisse der Kaiserzeit wird lebendig genau wie die Protagonisten, die versuchen, aus dem engen Korsett ihrer Rollen auszubrechen.

Kerstin Kempermann, EVANGELISCHE ZEITUNG

Mit „Der Papierjunge“ betritt eine bisher nur in ihrer Heimat bekannte Autorin die internationale Bühne, auf die alle sehnsüchtig gewartet haben, die wahre narrative Kunst schätzen.

Lilian-Astrid Geese, NEUES DEUTSCHLAND

Ein wunderbares Panorama aus einer versunkenen Epoche

Quelle: SALVE

Mit ihrem Roman „Der Papierjunge“ ist Sofia Andruchowytsch eine literarische Sensation gelungen.

Gerhard Zeillinger, DER STANDARD

Eckdaten

Andruchowytsch, Sofia: Der Papierjunge, Salzburg, Residenz, 2016, ISBN 9783701745227

Quelle : https://www.residenzverlag.com

November 2018

Susanne Fritz

Wie kommt der Krieg ins Kind

Ein sehr persönliches Buch über das Schicksal der Mutter und der eigenen Familie. Spurensuche, deutsch-polnische Geschichtsschreibung und Erzählung in einem. Vierzehn Jahre alt ist die Mutter, als sie 1945 verhaftet und für Jahre ins polnische Arbeitslager Potulice gebracht wird. Der Grund: Sie hatte mit neun ein Formular unterschrieben, das sie in einem von Hitler überfallenen Gebiet als Deutsche auswies. Susanne Fritz erzählt ergreifend und ohne jede vorschnelle Schuldzuweisung von dem Schicksal ihrer Mutter und der ganzen Familie über mehrere Generationen. Sie fragt nach Menschlichkeit und Verrat, nach Identität und Sprache und zieht immer wieder historische Dokumente zu Rate. So leuchtet sie nicht nur die eigene Familiengeschichte aus, sondern das deutsch-polnische Verhältnis über zwei Weltkriege hinweg mit all den historischen Umwälzungen und ihren Auswirkungen auf jeden Einzelnen. Susanne Fritz führt ein tief lotendes Gespräch mit der Vergangenheit, sie tut es, weil sie die verborgenen Auswirkungen auf ihr eigenes Dasein verstehen will.

(Klappentext)

Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2018

 

Pressestimmen 

Schwer vorstellbar, wie ein literarisches Werk dieser Tage tiefer in das Herz der Gegenwartsdebatten vordringen sollte als dieses.

Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung

Ein beeindruckendes Buch

Anja Kümmel, ZEIT Online

ein sehr persönliches Buch, gleichwohl ein ungemein lehrreiches und politisch brisantes

Melanie Weidemüller, Deutschlandfunk Büchermarkt

klug und atmosphärisch dicht

Shelly Kupferberg, Deutschlandfunk Kultur Lesart

eine literarisch hoch interessante, sehr persönliche Auseinandersetzung mit Zeit- und Familiengeschichte

Tilla Fuchs, Saarländischer Rundfunk

sorgfältig, einfühlsam und – mit Schuldgefühlen

Eva Pfister, Lesart, 1/18

großartig, klug, schlicht ergreifend und unbedingt lesenswert!

Oliver Fründt, buechergilde-frankfurt.de

berührende Erkenntnisse

Sigrun Rehm, Badische Zeitung

 

Eckdaten

Susanne Fritz : Wie kommt der Krieg ins Kind. Göttingen, Wallstein, 2018.- ISBN: 978-3-8353-3244-7
Quelle: www.wallstein-verlag.de

Oktober 2018

Miljenko Jergović

Vater
Erinnerungen

Aus dem Kroatischen von Brigitte Döbert

"Wir standen uns nicht nah, obwohl es immer hieß, ich sei ganz der Vater."
Das letzte Telefonat zwischen Vater und Sohn löst eine Flut von Erinnerungen aus: In seinem neuen Buch taucht Miljenko Jergović in die Abgründe seiner eigenen Familie ein und beleuchtet die tragischen Verwicklungen seiner Heimat. Er beschreibt den Lebensweg seines Vaters, eines angesehenen Arztes und Experten für Leukämie, dessen Einsatz für die ländliche Bevölkerung und politische Haltung. Zugleich bezieht er kritisch Stellung zur kroatischen Geschichte und dem Umgang mit der faschistischen Vergangenheit.

Ohne Pathos, mit Witz und einer Portion Sarkasmus schildert Miljenko Jergović die jugoslawische Lebenswirklichkeit, die das Schicksal seines Vaters bestimmte und damit auch den Sohn prägte. Vater ist das literarische Dokument seiner Familie: Leidenschaftlich und pointiert erzählt er anhand ihrer Lebensstationen von den historischen Auseinandersetzungen auf dem Balkan und deren Auswirkungen bis heute.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Der groß angelegte Versuch, das familiäre und das nationale Schweigen zur Sprache zu bringen.

Jörg Magenau, Der Tagesspiegel

Kompromisslos, differenziert, in alle Richtungen. Ausgestattet mit Witz und Lakonie. (...) Ganz nebenbei ist es süffige Weltliteratur.

Katja Gasser, 3sat kulturzeit

Wer dumm und dumpf bleiben will, mache einen Bogen um dieses exorzistische Meisterwerk.

Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung

Mit scharfem Witz und kühler analytischer Präzision verdeutlicht Jergović, wie sehr die Geschichte seiner Familie mit der wechselvollen politischen Geschichte Jugoslawiens verschränkt ist

Sabine Doering, FAZ

Besticht gerade deshalb, weil durch die Brüchigkeit des Vaterbildes auch dem Begriff des Vaterlandes der Boden entzogen wird.

Christoph Vormweg, WDR3, Gutenbergs Welt

Ein (...) Buch, das in seiner Aussagekraft wie in seiner literarischen Meisterschaft weit bedeutender ist, als es sein Umfang vermuten lässt.

Cornelius Hell, Die Presse

Eckdaten

Jergović, Miljenko : Vater.
Frankfurt am Main: Schöffling & Co, 2015. – 200 S.
ISBN: 987-3-8961-395-1
Quelle : www.schoeffling.de

September 2018

Frank Vorpahl

Der Welterkunder
Auf der Suche nach Georg Forster

Georg Forster ist eine der faszinierendsten Figuren der deutschen Geistesgeschichte. Er war Weltumsegler, Revolutionär, Freidenker, Naturkundler und Philosoph. Sein Leben ist so dramatisch wie reich, schon als junger Mann war er als Mitreisender bei James Cooks zweiter Weltumseglung dabei, als Revolutionär rief er die Mainzer Republik mit aus und organisierte – per Haftbefehl gesucht und von der vernichtenden Reichsacht bedroht – vom revolutionären Paris aus den Schutz der belagerten Stadt. Kein Wunder, dass er vor diesem Erfahrungshintergrund die Welt in vielem anders sah als seine Zeitgenossen. Seinen frühen Tod fand er in Paris, er starb ausgezehrt an einer Krankheit, um ihn herum tobte gerade der Terror der Guillotinen.

Frank Vorpahl war schon seit seiner frühen Kindheit von Georg Forster fasziniert – seit 20 Jahren intensiv. Seitdem besuchte er Archive in aller Welt und reiste systematisch an Orte, an denen Forster sich aufhielt. Er traf Reiseforscher wie Thor Heyerdahl, Geschichts- und Politkenner wie Klaus Harpprecht, Biologen, Ökologen, Sprachwissenschaftler, aber auch Fischer auf der Osterinsel, Bio-Drogen-Dealer auf Tonga und die angeblich letzten Kannibalen auf Tanna.

Mit einer von seinem Vorbild inspirierten Neugier suchte Vorpahl dort nach Spuren Forsters – und fand im Laufe der Jahre Erstaunliches: unbekanntes Archivmaterial, Reste der Cook’schen Expedition, Stellen, an denen Forster stand und mit deren Hilfe man Zeichnungen geographisch verorten kann; vergessene Texte, unbekannte Zeichnungen. Detailgenau registriert er, wie verschiedene Weltgegenden sich seit Forsters Zeiten änderten. Zudem bildet er sich sein ganz eigenes Bild des Autors.

In seinem Buch liefert Vorpahl uns nun den Bericht einer von Passion getragenen jahrzehntelangen Spurensuche rund um die Welt, bei der Georg Forster neu Gestalt annimmt.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Frank Vorpahl hat sich jahrzehntelang mit Forsters Reisen beschäftigt, folgte ihnen auf Papier und in der Wirklichkeit, (...) setzte sich auf Schiffe und stapfte durch Urwälder, um zu sehen, was sein Vorbild sah. Dabei machte er Entdeckungen, von denen er selbst nicht träumen konnte, führte das Erlebte und Recherchierte in einem Band zusammen, der derzeit überall auf Begeisterung stößt.

Cornelia Geißler, Berliner Zeitung

Ein Glücksfall ist, dass in Frank Vorpahls Buch journalistischer Reisebericht, historischer Rückblick und Forschungsarbeit kreativ zusammentreffen. (...) Eine lange Reise voller Entdeckungen (...), spannend und vergnüglich zu lesen.

Torsten Harmsen, Berliner Zeitung

Ein opulentes illustriertes Buch, in dem sich historische und ethnologische Forschung mit sehr persönlichen Reiseerlebnissen verbinden. (...) Vorpahls Kompass ist die Radikalität Forsters, dessen vorurteilsfreier Blick. Forster legt mit seinen Beobachtungen und Reflexionen den Grundstein für das, was das Wesen des Menschen ist. Bis dahin kannte man vor allem dessen europäische Variante.

Reinhold Jaretzky, 3sat kulturzeit

Ein Reisebuch fast um die Welt, eine Hommage an den großen Entdecker und Bruder im Geiste Georg Forster und gut lesbar gerade in diesen Zeiten, in denen es um Konflikte zwischen Kulturen geht, die sich fremd gegenüber stehen. Ein Buch voll Wärme und Klugheit.

Paul Stänner, Deutschlandfunk Kultur

Es ist eine Biografie, in der sich alle Umbrüche und Aufbrüche des 18. Jahrhunderts spiegeln. (...) Das reich bebilderte Buch ist ein Doppelbeleg für Neugier, Leidenschaft, Sachkenntnis und für die Aufgeschlossenheit gegenüber allem, was zunächst fremd erscheinen mag.

Karin Großmann, Sächsische Zeitung

Eckdaten

Vorpahl, Frank : Der Welterkunder. Auf der Suche nach Georg Forster.
Berlin: Galiani, 2018. – 544 S.
ISBN: 978-3-86971-149-2
Quelle : Kiwi-Verlag

August 2018

Valentina Freimanel

Adieu, Atlantis
Erinnerungen

Aus dem Lettischen von Matthias Knoll

Die Lebensgeschichte Valentina Freimanes ist unauflöslich mit der Geschichte Lettlands und Europas verknüpft und eröffnet einen vielschichtigen Blick auf ein ganzes Jahrhundert.

Was für ein Leben! Die Kindheit der 1922 geborenen Autorin war eine ganz und gar kosmopolitische. Die eine Großmutter sprach Deutsch, die andere Russisch, und ständig pendelte die lettisch-jüdische Familie zwischen Riga, Paris und Berlin, wo man nahe dem Ku`damm in einer Pension wohnte, in der Schauspieler, Regisseure, Schriftsteller aus ganz Europa sich die Klinke in die Hand gaben und Neuigkeiten tauschten. Valentīna Freimane erzählt über diese Zeit aus der unbeschwerten Perspektive des heranwachsenden Mädchens und lässt ein grandioses Zeitgemälde entstehen, aber zugleich weiß die Autorin natürlich, dass sich wenige Jahre später alle Lebensumstände komplett änderten.

Die Familie muss nach Riga zurück und erlebt die Okkupation des Baltikums durch die Sowjetunion, 1941 den Einmarsch der Deutschen, dann gegen Kriegsende wieder die Rückkehr der Sowjets. Freimane erzählt mit Präzision und außerordentlich berührend über dieses dreifach zermalmende Rad des Schicksals, durch das sie beide Eltern, den Ehemann und fast alle weiteren Verwandten verlor. Sie selbst wurde gerettet durch Menschen, die sie unter höchstem Risiko versteckten - lettische, russische, deutsche, polnische Menschen, denen sie Dank abstattet. Ein tief berührendes Buch.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Wie geht das? Wie kann jemand seine dunkle Lebensgeschichte so hell erzählen - ohne jede Bitterkeit und voller Zuversicht?

Luzia Braun, ZDF aspekte

Valentina ist schön, klug, mutig und kämpferisch. Ich habe mich in sie verliebt. Was für ein dramatisches Leben, meinen großen Respekt.

Rosa von Praunheim, Filmregisseur

Valentina, die Schöne: Sie ist die kluge Königin, ungeheuer weiblich mit bestrickendem Charme, kosmopolitisch durch Herkunft, Erfahrung und Willen, dazu noch neugierig wie eine Ziege und scharfsichtig wie ein Adler. Es ist ein Geschenk, sie erleben zu dürfen.

Anita Kugler, Schriftstellerin

Es ist eine versunkene Welt, die dieser Bericht aus Atlantis beschreibt. Und ein Buch des Gedenkens.

Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ein faszinierend anrührender Bericht über die versunkene Lebenswelt der deutsch-jüdischen Kultur im Baltikum.

Heidrun Helwig, Gießener Anzeiger

In ihrer Autobiographie widerspiegelt Frau Freimane die unvergleichliche Tragödie der modernen Weltgeschichte, die sich auf dem Territorium Europa abspielte, aus einem ganz persönlichen Winkel.

I. E. Elita Kuzma, Botschafterin der Republik Lettland in der Bundesrepublik Deutschland

Eckdaten

Valentina Freimane: Adieu, Atlantis Erinnerungen.
Aus dem Lettischen von Matthias Knoll. Göttingen: Wallstein Verlag, 2015
ISBN: 978-3-8353-1603-4
Quelle : Wallstein Verlag

Juli 2018

Catalin Mihuleac

Oxenberg & Bernstein
Roman

Eine beeindruckende neue Stimme aus Rumänien: Catalin Mihuleac hat einen großen Familienroman geschrieben.

Die vermögende Dora Bernstein und ihr fünfzigjähriger Sohn Ben aus Amerika besuchen Iasi, die Wiege der rumänischen Kultur. Eine junge Frau, Suzy, zeigt ihnen die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wenig später macht Ben ihr einen Antrag. Sie heiraten, und Suzy fängt an, sich für die Geschichte ihrer neuen Familie und die ihrer alten Heimat genauer zu interessieren. Sie stößt auf ein Mädchen, das 1947 mit 17 Jahren nach Wien gekommen ist. Als Einzige einer angesehenen Familie ist es ihr gelungen, das Pogrom in Iasi und den Holocaust zu überleben. Im Wiener Rothschild-Spital findet sie Zuflucht und erweist sich als begabte Schneiderin. Dort trifft sie einen GI, der ihr den Hof macht. Mit diesem beeindruckenden Familienroman ist ein großartiger Erzähler zu entdecken.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Ein mitreißender Roman, schöpfend aus einem ungeheuren Sprachreichtum, in einzigartig schillernden, ebenso kraftvollen wie poetischen, vielfach auch sarkastischen Bildern, die staunen machen.

Friedemann Kluge, neues deutschland, 26.04.18

Ironie und Frivolität, beißende Kritik an den USA wie an Rumänien amalgamiert der Autor zu einem gerade für Deutsche tief bewegenden Versuch über den Holocaust.

Katrin Hillgruber, Der Tagesspiegel, 14.03.18

Oxenberg & Bernstein' bewährt sich als bewegtes Drama, anrührende Tragödie, unterkühltes Melodram, ironische Märchengeschichte.

Alfred Pfoser, Falter, 14.0318

Das alles liest sich unverschämt deftig und politisch unkorrekt, mitunter zotig. Doch Mihuleacs stilistische Gratwanderung, in der raumwandlerisch sicheren und gewandten Übersetzung Ernest Wichners, erscheint so kühn wie letztlich überzeugend: Gerade der scheinbar leichtfertige burleske Erzählton bringt das grauenvolle Geschehen umso beklemmender zum Vorschein.

Sigrid Löffler, Deutschlandradio,12.03.18

Mihuleac, der in der bestechenden Übersetzung von Ernest Wichner erstmals von einem deutschsprachigen Publikum entdeckt werden kann, schätzt die Zuspitzung, den manchmal frivolen, zuweilen derben Ton. Das Forcierte dieser Prosa ist jedoch kein Selbstzweck. Mihuleac taucht tief ein in die Atmosphäre einer Zeit, die bald von einer mörderischen Hetze beherrscht wird.

Holger Heimann, SWR2 Lesenswert, 11.03.18

Ein Überraschungserfolg: auch weil da ein Erzähler sein Handwerk beherrscht, trickreich mit doppelten Böden hantiert und Erheiterndes aus der Gegenwart (im Ausland „liebt man die Rumänen wie Salz in den Augen“) mit Erschütterndem aus der Vergangenheit verwebt.

Walter Mayr, Der Spiegel, 10.03.18

Eckdaten

Mihuleac, Catalin: Oxenberg & Bernstein Roman.
Übersetzt von Ernest Wichner. Wien: Zsolnay, 2018
ISBN 9783552058934
Quelle : Hanser Literaturverlage

Juni 2018
Mai 2018

Jörg Armbruster

Willkommen im gelobten Land?
Deutschstämmige Juden in Israel

Was geschah mit den Juden, die vor dem zunehmenden Naziterror in den dreißiger Jahren nach Eretz Israel flüchteten? Und wie erging es den Holocaust-Überlebenden, die nach dem Zweiten Weltkrieg in das "Gelobte Land" auswanderten, um dort ein neues Leben zu beginnen? Sie mussten ihr Umfeld, ihre Kultur, ihre Sprache, ja ihre gesamte Lebensgrundlage hinter sich lassen. Sie landeten oft mit nichts als einem Bündel traumatischer Erfahrungen und der Hoffnung im Gepäck, hier einen sicheren Zufluchtsort zu finden. Doch in vielen Fällen ging dieser Wunsch lange nicht in Erfüllung. Von früheren Einwanderergenerationen wurden sie "Jeckes" genannt, und das war nicht nur spöttisch, sondern durchaus auch abfällig gemeint. "Kommst du aus Überzeugung oder aus Deutschland?", lautete eine gängige Redewendung. Die von Flucht oder Lagerleben gezeichneten Menschen, die in den palästinischen, später israelischen Hafenstädten an Land gingen, wurden oft argwöhnisch als Fremde beäugt und blieben es auch lange. Sie entsprachen nicht dem Ideal des zionistischen Pioniers, der beherzt zupackt, um einen neuen Staat zu erschaffen.

Jörg Armbruster ist durch Israel gereist, um mit möglichst vielen dieser heute um die neunzig Jahre alten Zeitzeugen zu reden. Hier ist er auf bewegende Lebensgeschichten gestoßen, die Überlebensgeschichten sind - bestimmt von dem Willen, sich gegen alle Widerstände zu behaupten. Und er erzählt davon, wie Herkunft und Erfahrungen der aus Deutschland vertriebenen Menschen deren Nachfahren in der zweiten und dritten Generation bis heute prägen. Ein Buch über die "immerwährende Gegenwart der Vergangenheit in Israel", ohne die ein Verständnis für das Geschehen im Nahen Osten unvollständig bleibt.
(Klappentext)

Pressestimmen 

Es ist ein ungemein dicht erzähltes Buch geworden

Claudia Irle-Utsch, Siegener Zeitung

Ein interessanter Aspekt, den Armbruster in seinem Buch aufgreift: Viele deutschstämmige Einwanderer sprachen sich damals für eine binationalen jüdisch-arabischen Staat aus - ein Ziel, das heutzutage in immer weitere Ferne rückt.

Ina Frank, Schwarzwälder Bote

Eine wichtige Erkenntnis, die Armbruster aus den Gesprächen gewann, lautete, dass auch die Kinder der Holocaustüberlebenden Traumata davongetragen haben.

Dierk Hartleb, Westfälische Nachrichten

Auf der anderen Seite beginne die israelische Selbstgewisseheit zu bröckeln, einen moralisch und politisch besseren Staat gegründet zu haben. Auch das steht in Armbrusters wichtigem Buch.

Insa Wilke, Zeit Online

Eckdaten

Jörg Armbruster: Willkommen im Gelobten Land? ISBN:978-3-455-50417-0.
Hoffmann & Campe, 2016.- 288 S.
Quelle : Hoffmann und Campe

April 2018

Irina Scherbakowa

Die Hände meines Vaters
Eine russische Familiengeschichte

Aus dem Russischen von Susanne Scholl

Die Hände meines Vaters ist eine epische russische Familiengeschichte vor dem Panorama der Oktoberrevolution, der Weltkriege wie des ganzen 20. Jahrhunderts.

Irina Scherbakowas jüdische Grossmutter hat die Pogrome, die Oktoberrevolution und den Bürgerkrieg von 1917/18 überlebt. Ihr Vater kämpfte als Offizier im Zweiten Weltkrieg vor Stalingrad. Und sie selbst wuchs zur Stalinzeit in Moskau auf: Irina Scherbakowa stammt aus einer Familie, die alle Schrecknisse des 20. Jahrhunderts miterlebt hat. Und doch empfindet die renommierte russische Publizistin ihre Familiengeschichte als eine glückliche - sind ihre Vorfahren und sie doch immer wider alle Wahrscheinlichkeit davongekommen. Und so wird Irina Scherbakowas Buch zu einem beeindruckenden Porträt nicht nur einer Familie, der es stets mit viel Glück gelang, düstere Zeiten zu überstehen, sondern auch und vor allem die mitreissende Geschichte eines bewegten Jahrhunderts.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Unzählige Leben in wenigen Zeilen

Die Wochenzeitung

[...]eine persönliche und detaillierte Antwort auf die Frage, wie der russische Staat im 20. Jahrhundert seine Bürger missbraucht hat und wie er das weiterhin tut, solange die alten Verbrechen nicht aufgearbeitet sind.

Süddeutsche Zeitung

Die Chronologie ist nicht stringent, Irina Scherbakowa erzählt mit zahlreichen Vor- und Rückgriffen. Aber sie schildert stets plastisch den sowjetischen Alltag, seine Tristesse und die allgegenwärtige Angst vor der Willkür des kommunistischen Regimes.

Sabine Adler, Deutschlandfunk

Eckdaten

Irina Scherbakowa: Die Hände meines Vaters - Eine russische Familiengeschichte.
Aus dem Russischen von Susanne Scholl, München: Droemer und Knaur, 2017, ISBN 9783426277102
Quelle : Droemer und Knaur

März 2018

Philipp Ther

Die Außenseiter
Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa

Flucht und Integration gehören zu den beherrschenden Themen der Gegenwart. Sie sind ein maßgeblicher Grund für den Aufstieg rechtspopulistischer Parteien und drohen, die EU zu spalten. Ein Blick in die Tiefen der Geschichte relativiert allerdings die 'Flüchtlingskrise' des Jahres 2015. Seit 1492 die sephardischen Juden von der iberischen Halbinsel vertrieben wurden, ist Europa immer ein Kontinent der Flüchtlinge gewesen.

Philipp Ther geht den Gründen der Flucht nach: religiöser Intoleranz, radikalem Nationalismus und politischer Verfolgung. Anhand von Lebensgeschichten veranschaulicht er die Not auf der Flucht, identifiziert Faktoren für gelingende Integration und erörtert das wiederholte Versagen der internationalen Politik sowie die Lehren, die daraus etwa in der Genfer Flüchtlings­konvention von 1951 gezogen wurden. Der Humanitarismus ist, wie Ther zeigt, in der Flüchtlingspolitik stets brüchig gewesen. Doch auch wenn heute einmal mehr die Angst vor einem Scheitern der Integration dominiert, haben die Zielländer fast immer von der Aufnahme von Flüchtlingen profitiert. Das belegt insbesondere die deutsche Nachkriegsgeschichte, als gerade die junge Bundesrepublik zu einem Flüchtlingsland wurde.

Historisch betrachtet, waren Flüchtlinge fast immer eine Bereicherung.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Ein Buch, das zeigt, wie wichtig der geschichtliche Blick ist, um das Heute gelassener zu analysieren. Eines der besten Sachbücher des Jahres.

Eva Thöne, SPIEGEL ONLINE

[Dieses Buch bringt] einen umfassenden Überblick über die Vielzahl selbst wenig bekannter Fluchtbewegungen sowie über die Härten und Risiken, denen Menschen auf der Flucht, aber auch noch danach ausgesetzt waren. [...] Ein Panorama also des Gestaltungsspielraums in der Flüchtlingsfrage, aber auch die Mahnung nicht immer wieder die gleichen Fehler zu machen.

Johanna Herzig, Deutschlandfunk

Der Text dieser Abhandlung ist gut lesbar und bietet auch dem interessierten Laien einen vielschichtigen und umfangreichen Zugang zur historischen Betrachtung jener Phänomene der Flucht und Migration, von denen viele heute denken, dass es sich um ganz neue Phänomene handelt. Wer dieses Buch gelesen hat, weiß es besser!

kulturbuchtipps.de

[...] ein europäisches Menschheits-Panorama. Klarer lässt sich eine Studie kaum bauen, angesichts der Abermillionen, die durch die Jahrhunderte wandern.

Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT

Die Außenseiter ist eine ebenso informierte wie kluge Erkundung der Geschichte von Flucht und Integration in Europa seit dem Ende des 15. Jahrhunderts geworden.

Jens-Christian Rabe, Säddeutsche Zeitung

Eckdaten

Philipp Ther: Die Außenseiter - Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa.
Berlin: Suhrkamp, 2017, ISBN 9783518427767
Quelle : Suhrkamp Verlag

Februar 2018

Olga Martynova

Der Engelherd
Roman

Caspar Waidegger ist ein bekannter Schriftsteller, kühl und unnahbar und scheinbar arrogant. Er hat eine behinderte Tochter, die er regelmäßig im Pflegeheim besucht, und er hat eine junge Geliebte, die Literaturwisenschaftlerin Laura Schmitz, die über ihn ihre Doktorarbeit schreibt. Olga Martynovas neuer Roman erzählt vom Eigensinn und der Lebendigkeit dieser drei Menschen und von der schwierigen Liebe eines ungleichen Paars.

Parallel springt der Roman immer wieder in die Vergangenheit: Bei einem Treffen in Waideggers Haus entsteht die Idee, reihum eine Art Unterhaltungsroman mit dem Titel 'Zwischenfall am See' zu erzählen. Waidegger verfolgt die Idee alleine weiter, und was dabei entsteht, ist die Geschichte einer Schauspielerin, die im Nationalsozialismus Karriere macht und deren ebenfalls behinderte Tochter von Euthanasie-Ärzten ermordet wird. Doch die Geschichte hat mehr mit Waideggers Leben zu tun, als er denkt.

Und dann sind da immer wieder Engel, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbinden. Ein 'Engelsüchtiger' versucht, die Gespräche dieser Engel zu verstehen und zu übersetzen. Sie tummeln sich in einem Buch von Waideggers Tochter, und sie sind mitten unter uns. Todesengel manchmal. Vor allem aber Schutzengel, die ratlos und entsetzt auf unser Tun schauen - und uns nicht vor uns selbst beschützen können.

Es geht um die Liebe in Olga Martynovas neuem Roman. Es geht um die Frage, wie frei oder gefangen wir sind. Um Familie und Verantwortung also und die Frage, was normal ist und was verrückt. Und es geht um Engel, die entsetzt auf unsere Grausamkeit starren, die rätseln über unser Tun und uns nicht beschützen können. Es geht also um alles in Olga Martynovas neuem federleicht geschriebenen Roman. Und weil alles verloren wäre ohne die Literatur, geht es auch darum: das Wunder des Erzählens.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Kompliziert und aus schwerem Stoff, aber doch im Ergebnis von der Federleichtigkeit, die nur die Literatur so scheinbar ohne weiteres aufbauen kann [...] ein enormer Roman.

Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

Märchenhaft.[...] Es geht um Liebe, um Verantwortung, Schuld, um alles, vor allem aber geht es um Martynovas Dichtung und originellen Gedanken.

Peter Pisa, Kurier

Ein hochambitioniertes Projekt [...] Der literarische Aufwand, den Olga Martynova betreibt, ist beträchtlich.

Meike Fessmann, Der Tagesspiegel

[...]so leichtfüßig verspielt, so vielschichtig bildstark, so überirdisch irdisch [...]

Karin Waldner Petutschnig, Kleine Zeitung

Ein filigraner, dicht gewebter und raffiniert komponierter Roman, der Sensibilität und sprachliche Eleganz mit Sinnlichkeit und Ironie verbindet. [...] ungewöhnlich, originell und sehr poetisch.

Wolfgang Seibel, Österreichischer Rundfunk/Ö1/Ex libris

Eckdaten

Olga Martynova: Der Engelherd. Roman.
Frankfurt am Main: Fischer, 2016, ISBN: 978-3-10-002432-9
Quelle : Fischer Verlag

Januar 2018

Ivan Ivanji

Schlussstrich
Roman

Rudolf von Radványi, ein ungarischer Jude, lebt im Belgrad des Jahres 1941 ein nicht ungefährliches Doppelleben: Zum einen ist er Dolmetscher der deutschen Intendantur, gedeckt von Oberst Martin Hellmer, mit dem ihn eine gemeinsame Vergangenheit verbindet, und zum anderen arbeitet er als Kommunist im Verborgenen gegen das nationalsozialistische Regime. Wie konnte es dazu kommen?

Meisterhaft komponiert Ivan Ivanji eine Familiensaga, die rund hundertfünfzig Jahre überspannt: Beginnend bei den Rotbarts in Betschkerek im Banat der 1880er Jahre, als der junge Leopold seinen Nachnamen in Radványi ändert und dann Tierarzt wird, über seinen Sohn Ferenc, genannt Ferko, den Arzt, und dessen Sohn Rudolf, die beide - ohne es voneinander zu ahnen - als Partisanen gegen die deutschen Truppen kämpfen, bis hin zu Goran, dem Nachkriegskind, der den Zerfall Jugoslawiens miterlebt und seine Zukunft jenseits der Heimat sieht.

(Klappentext)

Pressestimmen 

Ivanji ist ein beachtliches Werk gelungen: Er verknüpft meisterhaft Schicksale, lässt Beziehungen glücken und scheitern, große und kleine Tragödien geschehen ... Er begleitet diese liebenswerten Menschen durch die sich verändernde Gesellschaft, von den Schrecken der Naziherrschaft bis hin zum Zerfall Jugoslawiens. Er malt das warmherzige Bild einer gleichsam selbstverständlich multikulturellen Welt.

Die Presse

... eine Art jüdischer Buddenbrooks

Illustrierte Neue Welt

Ein glänzendes Sitten- und Sippengemälde der Zeit vom 19. Jahrhundert bis zum Zerfall Jugoslawiens (...) Ein bemerkenswertes Buch!

bn.bibliotheksnachrichten

Eckdaten

Olga Martynova: Der Engelherd. Roman.
Frankfurt am Main: Fischer, 2016, ISBN: 978-3-10-002432-9
Quelle : Fischer Verlag

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