Vortrag


Mittwoch, 20. Juni, 18 Uhr, Großer Saal EG






Isidor Aschheim, Schiff Hilda nach dem Brand, Lithographie, o.J., Schlesisches Museum zu Görlitz

Emigration und Auswanderung der Breslauer Juden nach Palästina


Vortrag von Dr. Katharina Friedla

Breslau, Ende der 1930er Jahre: Die rund 11.000 noch in der Stadt verbliebenen Juden standen vor der Wahl entweder ihre einstige Heimatstadt zu verlassen oder ein Leben in vollkommener Entrechtung, Verarmung und Isolation fortzuführen. „Auswandern – aber wohin?“ Die USA und England hatten ihre Einreisebestimmungen bereits deutlich verschärft. Das britische Mandatsgebiet Palästina bedeutete für viele Breslauer Juden zwar eine letzte Hoffnung, es stellte aber ebenso einen Weg ins Ungewisse dar. Würden sie Fuß fassen können in einem Land, dessen Sprache sie nicht kannten, dessen Sitten ihnen fremd waren?

Dr. Katharina Friedla forscht am International Institute for Holocaust Research Yad Vashem. Die Historikerin konnte dank ihrer vielseitigen Sprachkenntnisse viele Akten und Dokumente auswerten. In den 1990er Jahren interviewte sie in Israel deutsche Juden, die aus Breslau emigriert waren.

Der Eintritt ist frei.

Einlass bis zum Erreichen der höchstzulässigen Besucherzahl. Der Veranstaltungsraum ist nicht barrierefrei.

Eine Veranstaltung im Rahmenprogramm der Ausstellung
"Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen"

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