Mediathek
Fanny Lewald: Jenny
neugelesen - eingelesen: Literarische Fundstücke
„Jenny“ von Fanny Lewald (1811–1889) wird als einer der bedeutendsten feministischen Romane des 19. Jahrhunderts angesehen, bezeichnet auch als „Die jüdischen Buddenbrooks“. In der Hörbuchproduktion liest Marit Beyer Auszüge, mit Klaviermusik von Fanny Hensel (1805–1847).
Alice Rühle-Gerstel: Der Umbruch
neugelesen - eingelesen: Literarische Fundstücke
Der Roman der Frauenrechtlerin, Sozialistin und Individualpsychologin Alice Rühle-Gerstel (1894–1943) wurde erst 1984 aus dem Nachlass veröffentlicht. In der Hörbuchproduktion liest Marit Beyer, mit Klaviermusik von Ilse Fromm-Michaels (1888–1986).
Schattenland
Die Geschichte von Franz Nerowski, einem deutschen Spion für Polen
Marcel Krueger stellte sein jüngstes, noch unveröffentlichtes Buchprojekt vor: Was macht man, wenn man herausfindet, dass es in der eigenen Familie einen Spion gab, der von den Nazis hingerichtet wurde?
Die Stadt im Westen. Wie Königsberg Kaliningrad wurde
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs erhielt Königsberg eine sowjetische Verwaltungs- und Verkehrsinfrastruktur, bekam einen neuen Namen, Sowjetbürger wurden an- und die verbliebene deutsche Bevölkerung ausgesiedelt. Ein Vortrag von Dr. Per Brodersen.
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„Stalins blühender Garten“...
... Verklärung und Wirklichkeit der Autonomen Republik der Wolgadeutschen.
Ein Vortrag von Edwin Warkentin: Vor 100 Jahren wurde in der damaligen Sowjetunion die Wolgadeutsche Republik gegründet.
WohnOrte Stuttgart
... Heimat in neuen Siedlungen - Erbe, Gegenwart, Zukunft
Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Christina Simon-Philipp, Architektin und Stadtplanerin, Hochschule für Technik Stuttgart
Elina Penner: Nachtbeeren
Elina Penner im Gespräch mit Edwin Warkentin: In ihrem Debütroman gibt die Autorin Einblicke in die Lebenswelten russlanddeutscher Mennoniten. Ihre Hauptfigur Nelli kommt als Kind mit ihrer Familie nach Minden. Die Geschichten über ihr früheres Leben lassen sie nicht los.
Odesa/Odessa - Unterwegs mit Stadtschreiberin Ira Peter
Ira Peter lebte 2021 fünf Monate lang als Stadtschreiberin in Odesa/Odessa. Im Gespräch mit Dr. Klaus Harer vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Potsdam erzählte sie von einer multiethnischen Stadt, die von einer Geschichte der Einwanderung geprägt wird, und berichtete auch von der aktuellen Situation nach Beginn des russischen Angriffkriegs.
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Nationalität und Namenswechsel
Russlanddeutsche Identifikationsmuster im Spannungsfeld zwischen staatlichen und gesellschaftlichen Zuschreibungen
Online-Vortrag von Dr. Gesine Schiller zum Themenkomplex "Zugehörigkeit und Identität": Die Eindeutschung der Namen Russlanddeutscher steht für einen staatlichen Verwaltungsakt, durch den Spätaussiedler auf dem Papier zu Deutschen „gemacht“ werden.
Zwischen Stereotypen und neuer Vielfalt: Russlanddeutsche Sichtbarkeit in den Medien
Von "auffällig unauffällig" und pauschaler Problematisierung hin zur differenzierten Vielstimmigkeit - wie russlanddeutsche und postsowjetische Themen der Öffentlichkeit vermittelt werden.
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Die Hierarchien der Migrationsgesellschaft: Postsowjetische Migration in Deutschland
Zur Eröffnung der Ausstellung Mein Name ist Eugen: ein Vortrag von Prof. Dr. Jannis Panagiotidis (RECET, Universität Wien).
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Neusatz/Novi Sad: eine kleine Stadtgeschichte
Novi Sad, auf Deutsch Neusatz, ist eine der Kulturhauptstädte Europas 2022 und blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Eine "Kleine Stadtgeschichte" mit Christian Glass (Vortrag) und Lotta Dewenter (Lesung).
Sigrid Katharina Eismann: Das Paprikaraumschiff
Sigrid Katharina Eismann ist Schriftstellerin, Bildende Künstlerin und Performerin, sie arbeitet mit Musikern und als Übersetzerin. Im Gespräch mit der SWR-Redakteurin Silke Arning bezeichnete sie sich vor allem als Lyrikerin. Sie las aus ihrem neuen Roman Das Paprikaraumschiff.
Eleonora Hummel: Die Wandelbaren
Kasachstan, 1975: Feine Leute aus der Stadt engagieren den 16-jährigen Arnold Bungert quasi vom Feld der Steppe weg. Bei den besten Dozenten soll er die Schauspielkunst erlernen, um am Deutschen Theater auf der Bühne zu stehen. Die Autorin Eleonora Hummel, Hauptpreisträgerin des Russlanddeutschen Kulturpreises 2020, sprach mit der Journalistin Katharina Lindt über ihren Roman Die Wandelbaren.
Mit Alexandra Stahl unterwegs in Rijeka/Fiume
„Rijeka ist ein Mann, den ich im Internet kennenlerne": Die Stadtschreiberin des Jahres 2020 näherte sich ihrem Thema pandemiegerecht. Die Anreise, damit der direkte Kontakt, verzögerte sich ...
Eröffnung der Ausstellung „Wolfskinder – Verlassen zwischen Ostpreußen und Litauen“
Sonya Winterberg und Claudia Heinermann, die Kuratorinnen der Ausstellung, sprachen mit Rainer Bobon vom HdH BW über ihre Reisen nach Litauen und die intensiven Gespräche, die sie mit den sogenannten Wolfskindern führen konnten.
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„Ich habe keine Zeit gehabt zuende zu schreiben" - die jüdische Dichterin Selma Merbaum
Marion Tauschwitz hat jahrelang über die Lyrikerin Selma Merbaum geforscht und deren sämtliche Gedichte nach den Originalhandschriften neu übertragen. Sie liest aus ihrer Biografie, Aurelia Orel rezitiert Werke Merbaums.
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„In den Lüften liegt man nicht eng - Anmerkungen zur unauflöslichen Tragik des Dichters Paul Celan"
Horst Samson, Lyriker, Journalist, Banater Schwabe und Emigrant wirft einen sehr persönlichen Blick auf Paul Celan. Er denkt nach über Celans Ringen, die Grenzen des Sagbaren zu verschieben und neue Räume des Ausdrucks abzustecken, über seine Verarbeitung von persönlicher Tragik und leidvollen Grenzerfahrungen.
„Einander im Geheimnis anerkennen" – Martin Bubers Angebot im Dialog mit Christen
Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit: Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel ist einer der führenden Vertreter eines interreligiösen Dialogs in Deutschland und Autor von Martin Buber – seine Herausforderung an das Christentum. Sein Vortrag führt in das Thema ein, Dominik Eisele liest aus Bubers Schriften.
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Die deutsche Literatur in und aus Rumänien nach 1945 - Einschnitte und Aushandlungen
Dr. Olivia Spiridon vom Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen umreißt ein außergewöhnliches Stück Literaturgeschichte.
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was Petersilie über die Seele weiß
Die Literaturkritikerin und Moderatorin Beate Tröger sprach mit dem Lyriker Alexandru Bulucz über persönliche Leseerfahrungen mit Paul Celan - die Aufzeichnung kann auf Youtube abgerufen werden.

