Haus der Heimat
Kulturgeschichte für Baden-Württemberg
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Vortrag 28. März 2022, 18:00 Uhr, Großer Saal EG

Die schöne Kaffeewelt von Franck und Söhne

Er war eine schwäbisch-ostmitteleuropäische Erfolgsgeschichte, gegründet auf der Wurzel einer „blauen Blume“: Der Aufstieg der Firma Heinrich Franck Söhne von einer kleinen Zichorienfabrik in Vaihingen/Enz zu einem weitverzweigten Konzern, der seine Produkte rund um den Ersatzkaffee in zahlreichen Ländern Europas herstellte und verkaufte. Christian Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg und dort für die 2019 übernommene Werbemittelsammlung des früheren Ludwigsburger Hauptsitzes zuständig, zeichnete in seinem Vortrag anhand zahlreicher Archivfunde anschaulich nach, wie das Familienunternehmen Ende des 19. Jahrhunderts rasant im östlichen Europa expandierte und wie es seine Marken mit modernen Methoden vermarktete.

Vorausschauende Planung machte Müller als wichtigsten Erfolgsfaktor der Firmengeschichte aus. Ihr war beispielsweise die Verlagerung des Firmensitzes direkt an den Ludwigsburger Bahnhof zu verdanken, vor allem aber die Gründung eines Ablegers im österreichischen Linz im Jahre 1878, gerade noch rechtzeitig vor der Einführung neuer Zollschranken. Der Linzer Firmenzweig gründete Produktionsstätten in vielen Teilen des Habsburgerreiches. Sie produzierten sowohl für den lokalen als auch für den überregionalen Markt und galten in zeitgenössischen Inspektionsberichten als vorbildlich.

Auch in der Vermarktung überließ Franck nichts dem Zufall. Der Einsatz renommierter Künstler, die Etablierung der Kaffeemühle als Warenzeichen und die Werbung in vielen Sprachen des österreichisch-ungarischen Vielvölkerreiches schufen eine hohe Sicht- und Wiedererkennbarkeit.

Nach dem Ersten Weltkrieg konnte Franck die meisten seiner Werke in den Nachfolgestaaten Österreich-Ungarns halten, auf den Zweiten Weltkrieg folgten Verstaatlichungen. In manchen der Werke wird heute noch Zichorien- oder Kornkaffee produziert, in Kroatien auch unter dem Namen Franck. Die deutsche Muttergesellschaft indes ging bereits in den 1980er-Jahren in einem Schweizer Nahrungsmittelriesen auf.

Veranstaltungs-Info

Von Bukarest bis Zagreb – bereits im 19. Jahrhundert expandierte Heinrich Franck und Söhne nach Osteuropa und eroberte so neue Märkte für den Zichorienkaffee. Zu ihrem 100-jährigen Bestehen 1928 hatte die Firma ein europaweites Absatz- und Produktionsnetz aufgebaut. Hiervon zeugen neben einer umfassenden Werbemittelsammlung auch Dokumente und Bilder im Bestand des Wirtschaftsarchivs Baden-Württemberg.

Archivar Christian Müller nimmt in seinem Vortrag mit auf eine Reise durch die Werbe-, Firmen- und Osteuropageschichte der Firma Heinrich Franck und Söhne.

Christian Müller ist bei der Stiftung Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Unternehmensbestände zuständig. Bei der Schließung des Franck-Standorts Ludwigsburg koordinierte er die Archivierung der Materialien und beschäftigt sich seitdem mit der Geschichte des Traditionsunternehmens.

Im Rahmen der Ausstellung Arabica und Muckefuck. Kaffeegeschichten zwischen Ostsee und Schwarzem Meer.

Anmeldung
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Nach der Veranstaltung werden sämtliche Daten gelöscht. Hier finden Sie weitere Informationen zum Datenschutz.

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Der Eintritt ist kostenfrei.
Die Veranstaltungsräume sind nicht barrierefrei.

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