Haus der Heimat
Kulturgeschichte für Baden-Württemberg
Navigation überspringen
  • Über uns
    • Das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
    • Stellenausschreibung
    • Ansprechpartner
    • Kontakt
    • Publikationen
    • Kulturpreise
  • Programm
    • Ausstellung
    • Veranstaltungen
    • Mediathek
    • Vorschau
    • Rückblick
  • Schule und Bildung
    • Schülerwettbewerb
    • Workshops und Projekte
    • Lehrerstudienfahrten und Lehrerfortbildungen
  • Bibliothek
    • Nutzung, Öffnungszeiten
    • Buchtipp des Monats
    • Neuerwerbungen
    • zum Katalog
  • Service
    • Online-Raumbestellung
    • Übersicht Raumbelegung
    • Zuwendungsunterlagen
 
  • facebook
  • youtube
  • instagram
  • Leichte Sprache
  • HdH BW
  • Programm
  • Rückblick
  • Detailansicht
Lesung mit Musik Donnerstag, 20. Juni 2024, 18:00 Uhr, HdH BW Großer Saal EG

Dein F.

Studierende der Musikhochschule Stuttgart stehen im Raum und lesen Texte von Kafka

Drei Sprecherinnen, drei Frauen: Im HdH BW dreimal ein Blick auf die Persönlichkeit Franz Kafka – nicht über sein Werk, sondern über seine Beziehungen zu drei Frauen, die sein Leben prägten.

Felice Bauer lernte Kafka 1912 bei seinen Freunden, der Familie Brod kennen, und war fasziniert von der selbstbewussten, mit beiden Beinen im Leben stehenden Frau. Er begann einen Briefwechsel, insgesamt sollte dieser auf über 600 Schreiben anwachsen. Pauline Ferber las im HdH BW, wie lästig ihm die Berufsarbeit fiel: „Meine Lebensweise ist nur auf das Schreiben ausgerichtet.“ Und wie er Felices Bedenken vor einem Zusammenleben, die sie nicht äußert, selbst formulierte, ihre denkbare Kritik an ihm vorwegnahm, das Scheitern der Beziehung herbeischrieb. „Ein Unglück ist es vielleicht, dass ich nicht streiten kann“. Zweimal verlobten sich die beiden, zweimal trennten sie sich.

Milena Jesenská hatte eine „Liebesbeziehung“ zu Kafka, die aus wenigen Begegnungen und einem umfangreichen, einzigartigen Briefwechsel bestand. Rahel Ehret las, wie Jesenská Kafka sah: „Seine Krankheit verlieh ihm eine unglaubliche Zartheit.“ „Er war zu hellsichtig, um leben zu können.“ Beide schrieben sich Kreuz-und-Quer-Briefe, intensiv, exzessiv, Kafka: „Es ist ja ein Verkehr mit Gespenstern.“ – „Briefe schreiben heißt, sich vor den Gespenstern entblößen.“ Er zweifelt, wieder, und beendet die „Beziehung“, den Briefwechsel.

Dora Diamant lebte in Berlin mit Franz Kafka zusammen. Samira Muwanya las vom gemeinsamen Alltag mit dem Schriftsteller, wie er in der Biografie von Max Brod übermittelt wird. Geldsorgen, Mietprobleme, Arztrechnungen, zugleich: „Wir scherzen oft wie kleine Kinder.“ Mit Dora Diamant erlebte Kafka sein „Berliner Abenteuer“. Sie zog in die Nachbarschaft des Sanatoriums, in dem Kafka mit 40 Jahren starb, und pflegte ihn bis zu seinem Tod.

Die Textauswahl von Annegret Müller, Professorin an der HMDK, zeigte unterschiedliche Facetten von Franz Kafkas Persönlichkeit auf. Faszinierend, tiefgründig, vielseitig, so auch Caroline Fischbecks Pizzicati, Melodien und Dissonanzen auf der Violine.

Studierende der Musikhochschule Stuttgart lesen Texte von Kafka
Studierende der Musikhochschule Stuttgart stehen in einer Gruppe und lesen Texte von Kafka
Studierende der Musikhochschule Stuttgart beim Schlussapplaus des Publikums
Gruppenporträt der vier Studierenden der Musikhochschule im Großen Saal

Veranstaltungs-Info

Portraitfotos von Felicie Bauer, Dora Diamant und Milena Jesenska, im Hintergrund ein Brief

Franz Kafka - Briefe und Betrachtungen

Briefe sind persönlichste Dokumente. Das literarisch-musikalische Programm «Dein F. » offenbart mit der Lesung von ausgewählten Briefen des Schriftstellers Franz Kafka seine Beziehungen zu drei wichtigen Frauen seines Lebens.

Die Korrespondenz gibt Einblicke in Kafkas Gedankenwelt, sie schildert den Tagesablauf des Schriftstellers, seine Schreibblockaden, die Sorge um den Lebensunterhalt und den Umgang mit der stetig voranschreitenden Krankheit. Die Briefe aus den Jahren 1912 bis 1924 lassen teilhaben am Leben des Franz Kafka, an seiner Zuwendung und seinen Gefühlen zu Felice Bauer, Milena Jesenská und Dora Diamant.

 

Rezitation: Rahel Ehret, Pauline Ferber, Samira Muwanya
Musik: Caroline Fischbeck, Violine
Konzept und Regie: Prof. Annegret Müller

Studio für Sprechkunst der HMDK Stuttgart

Der Eintritt ist frei.
Der Veranstaltungssaal ist nicht barrierefrei. Einlass bis zum Erreichen der höchstzulässigen Besucherzahl.

Zurück

Newsletter

Bitte informieren Sie mich/uns per E-Mail über das Programm des Hauses der Heimat des Landes Baden-Württemberg.

Newsletter per Post

Gerne können Sie hier auch die Zustellung unserer Programminformationen (Flyer) per Post abonnieren.

Bitte rechnen Sie 5 plus 2.

Der Versand unserer Newsletter erfolgt ohne Drittanbieter. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an uns übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die Datenschutzbestimmungen.

Themenübersicht
Navigation überspringen
  • Über uns
    • Das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
    • Stellenausschreibung
    • Ansprechpartner
    • Kontakt
    • Publikationen
    • Kulturpreise
  • Programm
    • Ausstellung
    • Veranstaltungen
    • Mediathek
    • Vorschau
    • Rückblick
  • Schule und Bildung
    • Schülerwettbewerb
    • Workshops und Projekte
    • Lehrerstudienfahrten und Lehrerfortbildungen
  • Bibliothek
    • Nutzung, Öffnungszeiten
    • Buchtipp des Monats
    • Neuerwerbungen
    • zum Katalog
  • Service
    • Online-Raumbestellung
    • Übersicht Raumbelegung
    • Zuwendungsunterlagen
 
Navigation überspringen
  • Sitemap
  • Barrierefreiheit
  • Leichte Sprache
  • Datenschutz
  • Nutzungskonzept für Soziale Medien
  • Impressum
  • E-Rechnung