Haus der Heimat
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Lesung mit Musik 6. April 2022, 18:00 Uhr, Großer Saal EG

Alice Rühle-Gerstel: Der Umbruch oder Hanna und die Freiheit

„Man glaubt, es kommt nur ein oder zwei Mal im Leben vor, aber nein: Umbruch ist jeden Tag.“ Alice Rühle-Gerstel lässt ihre autobiografisch inspirierte Protagonistin Hanna erst spät im Roman über die Mehrdeutigkeit des titelgebenden „Umbruchs“ sinnieren. Umbruch, das klingt nach radikalem Wandel und Revolution, es beschreibt aber auch einen täglich wiederkehrenden Arbeitsschritt in der Zeitungsherstellung. Zwischen genau diesen Polen bewegt sich Hanna, die aus dem nationalsozialistischen Berlin in ihre Heimatstadt Prag geflohen ist. Aus einem großbürgerlichen Elternhaus stammend, ist sie Mitglied der Kommunistischen Partei. In Prag arbeitet sie für die liberale Zeitung „Svoboda“ (Freiheit), mit deren Chefredakteur sie eine Beziehung eingeht. Ihr Mann ist in Deutschland aus politischen Gründen inhaftiert. Mit Befremden nimmt sie die ideologischen Wendungen des Stalinismus wahr, die auch die Tschechoslowakei erreichen - doch zu einem Parteiaustritt kann sie sich nicht durchringen. Zuletzt muss sie Prag wieder verlassen.

Marit Beyer las im HdH BW Auszüge aus dem Roman. Sie ließ Hannas innere Konflikte zwischen ihren Wünschen, Idealen und den gesellschaftlichen Realitäten im einerseits vertrauten, andererseits einsamen Exil eindrücklich lebendig werden. Lebendig wurde auch das Prag der 1930-er Jahre mit seinen städtebaulichen Fixpunkten, seinen Cafés, seinen Zeitungsredaktionen. Cornelia Mühlenhoff-Dietsche am Flügel setzte mit Kompositionen von Ilse Fromm-Michaels musikalische Akzente – mal stürmisch-expressiv, mal romantisch-verträumt.

Veranstaltungs-Info

Lesung aus dem Roman mit Musik von Ilse Fromm-Michaels

Lesung: Marit Beyer
Am Flügel: Cornelia Mühlenhoff-Dietsche

Hanna, die junge Kommunistin, verlässt in den 1930er-Jahren das nationalsozialistische Berlin und flieht in ihre Geburtsstadt Prag. Dort findet sie illegale Arbeit bei einer liberalen Zeitung, verliebt sich, trifft auf alte Freundinnen, misstrauische Genossen, Nazi-Spione. Ihr Weltbild gerät ins Wanken, als sie die frühere Heimat neu entdeckt und mit ihrer bürgerlichen Herkunft konfrontiert wird.

Hanna, die Romanfigur, trägt autobiografische Züge der Autorin. Alice Rühle-Gerstel (1894-1943) stammt aus einer deutsch-jüdischen Fabrikantenfamilie und arbeitete als Redakteurin einer deutschsprachigen Zeitung in Prag. 1936 emigrierte sie mit ihrem Ehemann Otto Rühle nach Mexiko, wo sie sich mit Frida Kahlo, Diego Rivera und Leo Trotzki anfreundete. Ihr dort verfasster Roman Der Umbruch oder Hanna und die Freiheit wurde erstmals 1984 aus dem Nachlass veröffentlicht.

Ilse Fromm-Michaels (1888-1986) erregte als Pianistin und Komponistin schon früh Aufsehen. Nach 1934 erhielt sie wegen der jüdischen Herkunft ihres Mannes Auftrittsverbot. Ihre in den Folgejahren komponierten Werke konnten erst nach 1945 uraufgeführt werden.

In der Reihe
Neugelesen – Literarische Fundstücke
Mehr als 70.000 Neuerscheinungen fluten jährlich den deutschen Buchmarkt. Da verschwinden ältere Werke schnell in versteckten Regalreihen. Das HdH BW lädt ein zum Ausgraben und Entdecken, zum Wiederfinden. Die Reihe wird fortgesetzt.

Anmeldung
Wegen des begrenzten Platzkontingents bei den Veranstaltungen bitten wir um Anmeldung. Sie kann telefonisch oder per E-Mail erfolgen (Tel. 0711 669510, E-Mail an poststelle@hdh.bwl.de). Bitte geben Sie Ihren Namen sowie eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer an. Die Plätze bleiben bis 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn reserviert und werden dann freigegeben.

Nach der Veranstaltung werden sämtliche Daten gelöscht. Hier finden Sie weitere Informationen zum Datenschutz.

Bitte beachten Sie die aktuellen Hygienemaßnahmen.

Der Eintritt ist kostenfrei.
Die Veranstaltungsräume sind nicht barrierefrei.

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