»Nimmerfinderland«
»Und zwei und zweie fassten sich sänftlich bei der Hand
und folgten dem Phantasten nach Nimmerfinderland.«
Als Träumer wird Rudolf Wels in diesem Gedicht gezeichnet, das Adolf Grünewald ihm widmete. In Umbruchszeiten neue Wege zu gehen und gleichzeitig Halt und Sicherheit zu suchen, zeichnet auch die Komponistin und die Komponisten des Abends aus. Die Augsburger Pianistin Stephanie Knauer spürt dem am Flügel nach, Carsten Eichenberger (HdH BW) stellt die Werke und ihre Urheber vor.
Stephanie Knauer (Flügel) schloss ihr Studium an der Musikhochschule Augsburg/Nürnberg mit Auszeichnung ab, seit 2003 übernahm sie Lehraufträge u. a. am Leopold-Mozart-Zentrum. Sie errang mehrfach Wettbewerbserfolge, besuchte Meisterkurse für Hammerklavier, Cembalo, Liedbegleitung und Kammermusik. Seit einigen Jahren wagt sie Ausflüge in die Bereiche Chanson, Jazz und Klezmer.
Programm
Fanny Hensel (1805–1847)
»September«, aus dem Klavierzyklus »Das Jahr«
Antonín Dvořák (1841–1904)
»Dumka« op. 35
Leoš Janaček (1854–1928)
»Im Nebel«
Erwin Schulhoff (1894–1942)
Fünf Etüden des Jazz
Charleston – Blues – Chanson – Tango – Toccata sur le Shimmy »Kitten on the keys«
Viktor Ullmann (1898–1944)
7. Klaviersonate, Partie
Begleitprogramm der Ausstellung »Keine Nacht so dunkel«
Der Eintritt ist frei.
Einlass bis zum Erreichen der höchstzulässigen Besucherzahl.
Der Veranstaltungssaal ist nicht barrierefrei.

