Fesch oder blau? Die Geschichte einer Lola
Ob die fesche Lola im Film „Der blaue Engel“, Georg Kreislers „Lola blau“ oder Tom Tykwers rennende Lola... im letzten Jahrhundert hat das breite Publikum „Lolas“ stets als Frauen mit starkem Willen kennengelernt, die ihre eigenen Wege gehen.
Eine solche war auch Ida Ehre. Nach Theatererfolgen erhielt die 1900 im mährischen Prerau geborene Schauspielerin 1933 von den Nationalsozialisten Berufsverbot. Nur dank ihrer Ehe mit dem Stuttgarter Arzt Bernhard Heyde überlebte sie als Jüdin die Shoah. 1945 gründete sie die Hamburger Kammerspiele. Bis zu ihrem Tod 1989 trat sie als Intendantin, Regisseurin und Schauspielerin für Toleranz und Mitgefühl ein.
Iris Marie Kotzian (Sopran) und Christoph Weber (Klavier) erinnern an die zeitlebens als „Mutter Courage“ des Hamburger Theaters betitelte Künstlerin. Iris Marie Kotzian war Preisträgerin beim Bundeswettbewerb für Gesang und dem Concurs International de Cant Montserrat Caballé. Sie gastierte u. a. an der Oper Chemnitz und dem Théâtre National du Luxembourg. Sie ist Lehrbeauftragte für Gesang an der Universität Augsburg. Christoph Weber ist Komponist und Pianist. Er ist Dozent für Liedgestaltung an der Bayerischen Theaterakademie München und begleitet in Lied- und Schauspielprogrammen zahlreiche deutschsprachige Theater.
Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen Stuttgart
Der Eintritt ist frei.
Einlass bis zum Erreichen der höchstzulässigen Besucherzahl
Der Veranstaltungssaal ist nicht barrierefrei.

