PROJEKTE




Isidor Aschheim, Stadtlandschaft, Lithographie, 1953
Schlesisches Museum Görlitz

"Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen"

Lebenswege jüdischer Palästina-Auswanderer aus dem östlichen Europa

Ausstellung

Vor 70 Jahren wurde der Staat Israel gegründet. Aus diesem Anlass stellt das HdH BW im Rahmen einer Ausstellung Persönlichkeiten vor, die ihn in seinen Anfangsjahren maßgeblich mitprägten. Sie alle verließen ihre Heimat im östlichen Europa, um eine gemeinsame Utopie zu verwirklichen.

1902 setzte Theodor Herzl in seinem utopischen Roman Altneuland das idealistische Bild eines künftigen jüdischen Gemeinwesens in Palästina unter ein Motto: Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen. Wie aus dieser Vision Realität werden sollte, zeigen die unterschiedlichen Lebenswege der osteuropäischen Auswanderer.

Im Mittelpunkt stehen Emigranten, die zwischen 1880 und 1948 nach Palästina gingen. Dazu gehören der in Prag geborene Schriftsteller und Kafka-Freund Max Brod und die aus der Bukowina stammende Celan-Übersetzerin Ilana Shmueli. Der Grafiker Jakob Steinhart kam aus Posen, Lea Rabin aus Königsberg. Die Ausstellung schildert die Gründe ihrer Auswanderung und stellt ihre Motive in den geschichtlichen Kontext. Sie erläutert ihr Wirken in Kunst, Kultur und Bildung, in Gesellschaft und Politik.

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Flucht vor der Reformation

Anpassung, Ketzertod - oder Emigration?
Seit Beginn der Reformation blieben nur diese Alternativen, wenn der eigene Glaube nicht mit der vorherrschenden Lehre konform ging. Das HdH BW hat im Rahmen der Lutherdekade „Luther 2017 – 500 Jahre Reformation“ eine Ausstellung konzipiert, die drei Beispiele von Flucht aus Glaubensgründen vorstellt.
Sie wirft damit einen etwas anderen Blick auf die Reformation und wurde zunächst in den eigenen Ausstellungsräumen und danach bis zum 7.1.2018 im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm gezeigt.


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