DAS HAUS DER HEIMAT UNTERWEGS

Emotional, kämpferisch, nachdenklich

„Die Weber“ in Lodz

Vier Studierende und ihre Dozentin von der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst haben Mitte Februar 2016 im Auftrag des Hauses der Heimat des Landes Baden-Württemberg ein Live-Hörspiel in Stuttgarts polnischer Partnerstadt Lodz aufgeführt.

Inspiriert vom Drama „Die Weber“ des deutschen Literatur-Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann verbinden sie in ihrem Hörspiel die Armut und den Hunger der vorindustriellen Weber in Schlesien mit den Forderungen der heutigen Textilarbeiterinnen in Südostasien nach fairer und gerechter Bezahlung. Textpassagen aus Hauptmanns Drama wechseln sich ab mit Sprechgesang, Liedern und Instrumentalstücken sowie einer fiktiven Hörfunk-Reportage aus einer Textilfabrik in Bangladesch. Die fast ausschließlich jungen polnischen Besucher im Teatr Studyjny der Filmakademie Lodz sowie im Kulturzentrum AOIA konnten die deutschsprachigen Aufführungen simultan mit polnischen Obertiteln verfolgen.

Während ihres dreitägigen Gastspiel-Aufenthaltes besichtigte die Stuttgarter Gruppe auch Sehenswürdigkeiten der Partnerstadt Lodz.


  in dieser Galerie

 

Gastspielaufführung mit polnischen Obertiteln im Teatr Studyjny der Filmakademie Lodz: Thilo Ruck (Gitarre), Dozentin Erika Baumann (Regie und Sprecherin), Philipp Fahrenbruch (Sprecher und Gesang), Maren Ullrich (Sprecherin und Gesang), André Holonics (Sprecher und Gesang).

 

Frau Prof. Zofia Uzelac, Dekanin an der Theater- und Filmhochschule Lodz (zweite von rechts), begrüßt Frau Dr. Christine Absmeier (Leiterin des Hauses der Heimat des Landes Baden-Württemberg, links), Frau Erika Baumann (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, zweite von links).

 

Die Direktorin des Kulturzentrums AOIA, Frau Monika Kamieńska (zweite von rechts) begrüßt Erika Baumann (zweite von links) und Dr. Christine Absmeier (rechts).

 

Am Sitzbild für den polnischen Lyriker Julian Tuwim (1894-1953) auf der Ulica Piotrkowska in Stuttgarts Partnerstadt Lodz: v.l.n.r. Dominika Ostrowska (Stadt Łódź), Carsten Eichenberger (Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg), Maren Ullrich und Thilo Ruck, (beide Studierende), Erika Baumann (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgart), Philipp Fahrenbruch und André Holonics (beide Studierende).

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